E.ON-Hauptversammlung 2015: Trotz neuer Konzernausrichtung in diesem Jahr bleibt in den Kohlegebieten alles beim Alten
8. Mai 2015

Nach der Hauptversammlung von E.ON am 7. Mai zieht urgewald ein negatives Fazit. Konzernchef Johannes Teyssen hat zwar im Rahmen der anstehenden Konzernaufspaltung immer wieder von erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit gesprochen, zeigte aber keine Ambitionen, den Wendepunkt auch für eine Wende in der Kohlepolitik zu nutzen.

Kritik von unserer Campaignerin Katrin Ganswindt auf der Allianz-Hauptversammlung.
6. Mai 2015

Die urgewald-Campaignerinnen Barbara Happe und Katrin Ganswindt ziehen ein ernüchtertes Fazit von der Allianz-Hauptversammlung in München: „Die Konzernführung hat Angst vor der eigenen Courage, Angst, den nächsten Schritt zu tun. Es soll nach wie vor keine klaren Ausschlusskriterien geben. Dabei wären die dringend nötig", sagt Happe. Das gelte für alle ethisch hochproblematischen Felder wie Atomwaffen, Kohle, Rüstüng, Staudämme und die damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen.

Die Baustelle für den Staudamm Barro Blanco in Panama: Ein Beispiel, das die Munich RE vor ähnlichen Vorhaben warnen sollte.

29. April 2015

Auf der Hauptversammlung des Rückversicherers Munich RE in München (23.4.15) hat die urgewald-Expertin Barbara Happe das mangelnde Risikobewusstsein bei den konzerneigenen Projekten kritisiert. Das zeigt sich derzeit durch die dramatische Lage der (zwangs-)umgesiedelten Menschen durch den Staudamm-Bau Belo Monte in Brasilien.

Den Redebeitrag von Barbara Happe auf der Munich-RE-Hauptversammlung dokumentieren wir unten. Hier finden Sie weitere Materialien und Redebeiträge:

RWE-Chef Peter Terium: Reden von der Vergangenheit.
22. April 2015

Zur Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE am 23. April 2015 sind Gäste aus den Hauptlieferländern der von RWE importierten Kohle angereist. Sie kämpfen in Kolumbien, den USA und Russland mit den schwerwiegenden Umwelt- und Gesundheitsproblemen, die der Kohleabbau verursacht. Unten finden Sie eine Zusammenfassung zum Thema. Die Links zu den übersetzten Redenbeiträgen unserer Gäste und weiteren Materialien stehen hier:

20. April 2015

Warum verletzen Weltbank-Projekte immer wieder Menschenrechte? Anwältin Delphine Djiraibe hat auf unserer Menschenrechtstagung über die Tschad-Kamerun-Pipeline gesprochen - und eine alte Freundin von urgewald getroffen. Ein Portrait.

Brennende Hütte während des Polizeiübergriffs auf eine Gemeinde in Guatemala. Der Hintergrund: Protest gegen ein von der Weltbank gefördertes Staudammprojekt
16. April 2015

Weltweit berichten heute Medien über hochproblematische Projekte der Weltbank. Dank langjähriger Kritik aus der Zivilgesellschaft und intensiver Recherchen der JournalistInnen, nimmt der Druck auf die global wichtigste Entwicklungsinstitution endlich zu. Gerade jetzt, kurz vor der Verabschiedung neuer Umwelt- und Sozialstandards, ist das extrem wichtig. 

Dear Norway: Please divest!

14. April 2015

Norwegens Parlament debattiert derzeit über die Kohleinvestitionen seines nationalen Pensionsfonds - des größten Staatsfonds der Welt. Nach unseren Recherchen ist der Fonds trotz der politischen Debatte, massiver Kritik von NGOs und zahlreichen Wettbewerbern, die bereits Kohlebeteiligungen verkauft haben, immer noch ein großer Kohle-Investor - und unter anderem einer der größten Anteilseigner bei RWE und Eon.

Mit einer Postkartenkampagen wollen wir den Druck auf die ParlamentarierInnen in Norwegen erhöhen. Deshalb: Schickt uns EUER FOTO und EUER STATEMEMT gegen die größten deutschen Beteiligungen des Fonds bei RWE und Eon, eure Stimme gegen Klima- und Umweltverschmutzer. Eine kleine Inspiration seht ihr auf dem beigefügten Foto. Bitte schicken an: christina@urgewald.org

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