Beiträge zur Kampagne

24. Mai 2016

!!!Update!!! Im Dezember 2015 haben über 190 Nationen in Paris vereinbart, die globale Erwärmung im Mittel auf unter 2° C zu begrenzen. Leider untergräbt die öffentliche Finanzierung für internationale Kohleprojekte das Paris-Abkommen. Wie groß diese nach wie vor ist, zeigt der neue NGO-Report “Swept Under the Rug: How G7 Nations Conceal Public Financing for Coal Around the World”, veröffentlicht von Natural Resources Defense Council, Oil Change International, World Wide Fund for Nature, Kiko Network, Japan Center for a Sustainable Environment and Society, Friends of the Earth Japan (unterstützt von urgewald). 

12. Mai 2016

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) begeht heute ihre diesjährige Hauptversammlung in London. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens schaut sie zurück und nach vorn unter dem Motto „Den Wandel beeinflussen – die nächsten 25 Jahre“. Dass dieser „Wandel“ oft in die falsche Richtung geht, zeigt der neue Bericht „Lost in Transition, den die urgewald-Partnerorganisation CEE Bankwatch Network veröffentlicht hat.

18. März 2016

Berlin, 18.3.2016    Ein Bündnis internationaler Nichtregierungsorganisationen fordert in einem offenen Brief an die Vorstände der Voith GmbH und der Siemens AG, sich angesichts einer Mordserie gegen Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen in Honduras aus dem Staudammprojekt „Agua Zarca" zurückzuziehen. Das Joint Venture der beiden Unternehmen, Voith Hydro, ist mit Verträgen über Turbinenlieferungen an dem Vorhaben beteiligt.

1. März 2016

Deutschland und die EU unterstützen eine 3.500km lange Pipeline von Aserbaidschan über Georgien, die Türkei, Griechenland und Albanien bis Italien. Eine englischsprachige Multimedia-Präsentation erzählt vom Widerstand unmittelbar betroffener Menschen in den verschiedenen Ländern. Zur Online-Reportage hier klicken

23. Februar 2016

Die Asiatische Infrastruktur Investitionsbank (AIIB) hat Mitte Januar 2016 ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen. Ihr Sitz ist in Beijing, Volksrepublik China. Das Stammkapital beträgt 100 Mrd. US Dollar.

25. Januar 2016

Über die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) ist Deutschland an zahlreichen fragwürdigen Projekten beteiligt. Oft profitieren davon multinationale Konzerne, während die lokale Wirtschaft und die Umwelt leiden. urgewald-Campaignerin Regine Richter hat in einer Broschüre ein Portrait der Entwicklungsbank EBRD und ihrer Strategie gezeichnet. Am Beispiel verschiedener Projekte zeigt sie, wie wichtig ein Umdenken bei der Bank wäre und wie groß Deutschlands Verantwortung bei den Finanzierungen ist. 

Broschüre: "Die EBRD erschließt neue Märkte. Für wen?"

15. Januar 2016

Mit einer Eröffnungszeremonie in Peking und einer dreitägigen Konferenz soll am Samstag die neue Infrastrukturbank AIIB (Asian Infrastructure Investment Bank) ihren Betrieb aufnehmen. Erstmals steht damit China an der Spitze einer multilateralen Bank, an der auch westliche Staaten wie Deutschland beteiligt sind. Diese verleihen der von Peking dominierten AIIB Glaubwürdigkeit auf den Kapitalmärkten.

18. November 2015

Gestern Abend haben sich in Paris die OECD-Mitglieder auf Einschränkungen beim Export von Kohlekraftwerken geeinigt. Danach sollen staatliche Exportbürgschaften, in Deutschland die so genannten Hermes-Bürgschaften, in Zukunft nur noch für „besonders effiziente“ Kohlekraftwerke möglich sein. Der Einigung ging eine fast zweijährige Diskussion voraus. Umweltorganisationen wie urgewald halten den Beschluss aus Klimaschutzsicht für völlig unzureichend.  

25. September 2015

Am 25.September hat urgewald in Berlin ein Medien-Gespräch zusammen mit zwei Gästen aus dem Kosovo veranstaltet. Die Campaigner beschäftigen sich mit den Plänen der dortigen Regierung, die veralteten Braunkohlekraftwerke des Landes zu erneuern bzw. den Braunkohletagebau zu vergrößern. Beides hätte fatale Folgen für das Land und die dort lebenden Menschen.

Unser Briefing zum Thema: 
Braunkohle im Kosovo: Widersprüchliche Rolle Deutschlands und der Weltbank

21. September 2015

Deutschland hat eine wichtige Chance für den Klimaschutz verpasst.  In der vergangenen Woche haben sich die EU-Mitgliedstaaten trotz Widerstand aus der Bundesrepublik auf eine gemeinsame Position zu Exportbürgschaften für Kohlekraftwerke geeinigt.

13. August 2015

Strengthening sustainable development: Sandra Smithey and Traci Romine

5. August 2015

Washington, 5.8.15 Die Weltbank versucht weiter, elementare Schutzstandards für Umwelt und Millionen betroffene Menschen zu verwässern. Gestern Abend (CEST) hat die global einflussreichste Entwicklungsbank den zweiten Entwurf des „Environmental & Social Safeguards Framework“ veröffentlicht.

22. Juli 2015

Update (23.7.15): Der Verwaltungsrat der Entwicklungsbank EBRD hat heute einen Kredit in Höhe von 500 Millionen US-Dollar für den russischen Öl- und Gaskonzern Lukoil genehmigt. Konkret wird die EBRD einen Teil zur Gesamtsumme beitragen und weitere Banken einladen, sich ebenfalls zu beteiligen. urgewald-Expertin Regine Richter kommentiert: Das ist eine enttäuschende Entscheidung des Verwaltungsrats. Zu den EBRD-Kernaufgaben gehört die Förderung von Menschenrechten, Demokratie, Pluralismus und Rechtssicherheit. Das aserbaidschanische Regime tritt all diese Werte mit Füßen und nutzt seine Öl- und Gasvorkommen als Joker, um damit durchzukommen."

17. Juli 2015

Der Anthropologe aus Guatemala unterstützt indigene Gemeinden in ihrem Kampf gegen neue Staudämme. Dabei erleiden sie heftige Repression durch die Staatsmacht. Ba Tiul berichtete davon auf der urgewald-Menschenrechtstagung im März 2015. Er fordert: Geldgeber wie die KfW-Tochter DEG müssen endlich verantwortlich handeln.

15. Juli 2015

Djeralar Miankeol, Menschenrechtsaktivist und Direktor der zivilgesellschaftlichen Organisation „Association Ngaoubourandi“ im südtschadischen Moundou, ist am 7. Juli 2015 wegen „Beleidigung der Staatsgewalt“ zu zwei Jahren Gefängnis ohne Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt worden. Der AK Rohstoffe, ein Zusammenschluss verschiedener deutscher zivilgesellschaftlicher Organisationen, fordert die sofortige Freilassung Miankeols, dessen Gesundheitszustand besorgniserregend ist.

23. Juni 2015

Warum verletzen Entwicklungsbanken mit ihren Projekten immer wieder Menschenrechte? Unsere internationale Tagung im März hat Antworten gesucht. Der Video-Zusammenschnitt fasst in wenigen Minuten die wichtigsten Inhalte und Statements zusammen.

10. Juni 2015

Am Nachmittag des 9. Juni wurde die britische Aktivistin Emma Hughes an der Einreise nach Aserbaidschan gehindert. Die Mitarbeiterin der Umweltorganisation Platform wurde am Flughafen in Baku festgehalten und noch in der Nacht zurück nach London geschickt. Der Grund laut den Behörden: Sie stehe auf einer „roten Liste“. Hughes arbeitet seit Jahren zu den negativen Effekten der  Öl- und Gasgeschäfte Aserbaidschans, die das dortige Alijew-Regime festigen und Demokratisierung verhindern.

11. Mai 2015

Der Aktivist aus Kasachstan hat erschütternde Bilder aus dem Dorf Berezovka mit zur urgewald-Menschenrechtskonferenz in Berlin gebracht. Er fordert: Die weltweiten Geldgeber für Rohstoffprojekte wie Karachaganak müssten Verantwortung zeigen - der Konzern solle die betroffenen Menschen endlich umsiedeln. Portrait eines Rastlosen.

29. April 2015

Auf der Hauptversammlung des Rückversicherers Munich RE in München (23.4.15) hat die urgewald-Expertin Barbara Happe das mangelnde Risikobewusstsein bei den konzerneigenen Projekten kritisiert. Das zeigt sich derzeit durch die dramatische Lage der (zwangs-)umgesiedelten Menschen durch den Staudamm-Bau Belo Monte in Brasilien.

Den Redebeitrag von Barbara Happe auf der Munich-RE-Hauptversammlung dokumentieren wir unten. Hier finden Sie weitere Materialien und Redebeiträge:

16. April 2015

Weltweit berichten heute Medien über hochproblematische Projekte der Weltbank. Dank langjähriger Kritik aus der Zivilgesellschaft und intensiver Recherchen der JournalistInnen, nimmt der Druck auf die global wichtigste Entwicklungsinstitution endlich zu. Gerade jetzt, kurz vor der Verabschiedung neuer Umwelt- und Sozialstandards, ist das extrem wichtig. 

8. April 2015

Das Schweizer Radio hat die urgewald-Expertin Korinna Horta zu den Folgen mangelhafter Kontrollen bei Weltbank-Projekten interviewt.

1. April 2015

Oxfam und urgewald kritisieren in Recherche-Bericht mangelnde Kontrolle der Geschäfte mit Banken und Fonds

Milliardenschwere Investitionen der International Finance Corporation (IFC) verursachen weltweit Menschenrechtsverletzungen. Der Grund: Die Weltbanktochter schätzt Risiken ihrer Geschäfte mit Partnern wie Banken und Private Equity Fonds falsch ein und ergreift keine Maßnahmen, um die ärmsten sowie sozial und ökonomisch schwächsten Bevölkerungsgruppen zu schützen. Dies dokumentiert der heute von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen, darunter Oxfam und urgewald, veröffentlichte Recherche-Bericht „The Suffering of Others“.<--break->

5. März 2015
  • Auf langjährige Kritik hat die Weltbank nicht reagiert
  • Fehlendes Verantwortungsbewusstsein für Folgen von Zwangsumsiedlungen 
  • Bundesregierung muss ihren Einfluss nutzen

3. März 2015

Auf der internationalen Menschenrechtskonferenz von urgewald hat Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) über die Probleme bei der Weltbank gesprochen. Die global einflussreichste Entwicklungsinstitution dürfe sich nicht länger vor ihrer Verantwortung drücken, forderte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Auf unserer Homepage finden Sie eine Videodokumentation, Fotos und weitere Materialien zur Konferenz. Roths Redetext vom 17. März dokumentieren wir hier in Auszügen:

11. Februar 2015

Auf der Suche nach neuen Gasquellen plant die Europäische Union (EU) eine Zusammenarbeit mit dem autoritären Alijew-Regime in Aserbaidschan. Das soll künftig das Gas für die neue Mega-Pipeline Southern Gas Corridor liefern. Über die Folgen für Menschenrechte und Klimaschutz hat die Expertin Regine Richter von urgewald im EU-Radio-Kanal euranet plus gesprochen. (Audio-File)

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