Presse

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1. Dezember 2016

Update 5.12.2016: Das zuständige US Army Corps of Engineers will die geplante Pipeline-Strecke nach massiven Protesten nicht gestatten und nach Alternativrouten suchen. Die Protestbewegung feiert das als wichtigen Sieg - bleibt aber wachsam (Mehr dazu auf Facebook).

Berlin, 1.12.2016   Die geplante Mega-Öl-Pipeline „Dakota Access“ in den USA sorgt derzeit durch die große Protestbewegung vor Ort und gewaltsame Übergriffe der Polizei für Aufsehen. Die Pipeline soll Öl aus den Fördergebieten im US-Bundesstaat North-Dakota über eine Strecke von knapp 1.900 Kilometer in Gebiete im Süden der USA transportieren.

22. November 2016

Mit einem neuen Messestand informiert urgewald am 26. und 27. November auf der Nachhaltigkeitsmesse Heldenmarkt in Berlin über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken. „An unserem frisch überarbeiteten Messestand laden wir die Menschen ein, sich über die dunklen Seiten des Geldes, aber auch über die zahlreichen Alternativen für einen nachhaltigeren Umgang mit Geld auszutauschen. Und das in entspannter Atmosphäre, ohne Finanzkauderwelsch. Wir zeigen, wie Verbraucher zerstörerische Investitionen vermeiden können“, sagt Agnes Dieckmann von der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald.

14. November 2016

Marrakesch, 14.11.16    In den vergangenen Monaten hat eine Reihe von Großbanken weltweit neue Richtlinien zur Finanzierung der klimaschädlichen Kohle beschlossen, darunter die Deutsche Bank, Société Générale und Citigroup. Sie wollten vor und nach dem Weltklimagipfel von Paris Politik und Öffentlichkeit überzeugen, dass sie ihre Klima-Verantwortung ernst nehmen. Zum Anlass der laufenden Klimaverhandlungen in Marrakesch haben die NGOs Banktrack, Les Amis de la Terre, Market Forces, Rainforest Action Network und urgewald die Kohle-Richtlinien von 22 Banken aus Australien, Europa und den USA bewertet.

8. November 2016

Mit einem neuen Messestand informiert urgewald am 12. November auf der Messe Grünes Geld in Freiburg über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und des Energieversorgers EnBW. „An unserem frisch überarbeiteten Messestand laden wir die Menschen ein, sich über die dunklen Seiten des Geldes, aber auch über die zahlreichen Alternativen für einen nachhaltigeren Umgang mit Geld auszutauschen. Und das in entspannter Atmosphäre, ohne Finanzkauderwelsch.

4. November 2016

Kurz vor der Veröffentlichung der EnBW-Quartalszahlen am Donnerstag hat urgewald eine Protestkampagne gegen die Kohleimporte des Energiekonzerns gestartet. Unter dem Titel „Schluss mit der Blutkohle!“ sammelt urgewald Unterschriften, die zusammen mit Protestbriefen an Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann geschickt werden. Die Botschaft: Das Land als wichtigster Anteilseigner von EnBW muss endlich handeln.

3. November 2016

PM: urgewald & Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS)

Düsseldorf, 3.11.2016  Laut den heute veröffentlichten Quartalszahlen von Rheinmetall hat der Konzern sein Rüstungsgeschäft stark ausgeweitet. Die Unternehmenssparte Defense hat demnach in den ersten neun Monaten des Jahres 1,9 Milliarden Euro Umsatz gemacht und ist damit um 18 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das zeigt: Der lange schwächelnde Rüstungsbereich ist heute wieder treibende Kraft für Wachstum und Gewinne. Grund dafür sind vor allem steigende Rüstungs- und vor allem Munitionsexporte, auch in Krisen- und Kriegsgebiete. Eine neue Studie, die urgewald und das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS) am 26. Oktober veröffentlicht haben, zeigt zudem: Seit Jahresbeginn hat Rheinmetall größere Aufträge für Munitionslieferungen im Wert von über 750 Millionen Euro erhalten.

2. November 2016

Köln, London, Kinshasa, Brüssel 02.11.2016    Trotz Verstößen gegen Land- und Arbeitnehmer-rechte auf Plantagen in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) finanzieren zahlreiche staatliche Entwicklungsbanken die Palmölfirma Feronia und deren Tochterunternehmen Plantations et Huileries du Congo (PHC). Entwicklungsbanken aus verschiedenen Ländern haben seit 2012 insgesamt 118 Millionen US-Dollar für Feronia und ihre Tochterfirmen bewilligt.

2. November 2016

Mit Vorträgen & einem neuen Messestand informiert urgewald vom 5. bis 6. November auf der Messe Heldenmarkt in Stuttgart über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und des Energieversorgers EnBW. „An unserem frisch überarbeiteten Messestand laden wir die Menschen ein, sich über die dunklen Seiten des Geldes, aber auch über die zahlreichen Alternativen für einen nachhaltigeren Umgang mit Geld auszutauschen. Und das in entspannter Atmosphäre, ohne Finanzkauderwelsch. Wir zeigen, wie Verbraucher zerstörerische Investitionen vermeiden können“, sagt Agnes Dieckmann von der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald.

27. Oktober 2016

Eine neue Studie untersucht erstmals die Munitionsexporte des größten Rüstungskonzerns in Deutschland, der Rheinmetall AG. [1] Die Analyse zeigt, dass der in Düsseldorf beheimatete Konzern in großem Umfang Munition und Munitionsfabriken in Kriegs- und Krisengebiete sowie an autoritäre Staaten liefert, die systematisch die Menschenrechte verletzen. Beispiele sind Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Bahrain. Diese Exporte haben Rheinmetall zu einem der wichtigsten Player auf dem Munitionsmarkt gemacht.

21. Oktober 2016

Kredit für Panzerbauer Rheinmetall - Stadtsparkasse Düsseldorf in der Kritik 
Termin: Weltspartag, 28. Oktober, 9.30 Uhr
Ort: Theatercafé Komödie, Steinstraße 23, Düsseldorf
Von: urgewald e.V., Informationszentrum BITS

21. Oktober 2016

Hemmungslos in alle Welt? Die Munitionsexporte der Rheinmetall AG

Munition ist ein Grundnahrungsmittel des Krieges. Der größte in Deutschland ansässige Rüstungskonzern, die Rheinmetall AG, ist nach eigenen Angaben in den letzten Jahren zum drittgrößten Hersteller der Welt für Munition aufgestiegen. Eine neue Studie zeichnet nach, wie es dazu kam: Sie beleuchtet erstmals, wie der Konzern seine Geschäfte durch die Internationalisierung der Produktion und den Aufkauf von Munitionsherstellern im Ausland ausbauen konnte. Und sie belegt, dass dahinter auch Strategien stecken, um nationale und europäische Beschränkungen für Waffenexporte zu umgehen. Rheinmetall liefert heute Munition und ganze Munitionsfabriken mitten in laufende Kriege und an autoritäre Regime, die, wie Saudi-Arabien, Menschenrechte missachten.

14. Oktober 2016

Vom 28. bis 30. Oktober informiert urgewald auf der Messe Heldenmarkt in Düsseldorf über ethische und unethische Bankgeschäfte. „An unserem frisch überarbeiteten Messestand laden wir die Menschen ein, sich über die dunklen Seiten des Geldes, aber auch über die zahlreichen Alternativen für einen nachhaltigeren Umgang mit Geld auszutauschen. Und das in entspannter Atmosphäre, ohne Finanzkauderwelsch. Wir sind überzeugt, mit richtigen Entscheidungen können wir alle unsere Banken- und Anlagewelt positiv verändern“, sagt Agnes Dieckmann von der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald.

11. Oktober 2016

Am 15. und 16. Oktober informiert urgewald auf der Nachhaltigkeitsmesse fair goods in Hamburg über ethische und unethische Bankgeschäfte. „An unserem frisch überarbeiteten Messestand laden wir die Menschen ein, sich über die dunklen Seiten des Geldes, aber auch über die zahlreichen Alternativen für einen nachhaltigeren Umgang mit Geld auszutauschen. Und das in entspannter Atmosphäre, ohne Finanzkauderwelsch.

4. Oktober 2016

Am 4. August 2016 hat der Verwaltungsrat der Weltbank nach vierjähriger Debatte neue Umwelt- und Sozialstandards verabschiedet. Damit tritt eine Verwässerung von Schutzstandards in Kraft, vor der urgewald und internationale NGOs seit Jahren warnen. Gleichzeitig belegt eine neue Untersuchung, wie stark die Weltbank über ihre Tochter IFC entgegen eigener Klimaschutz-Richtlinien die Kohle-Expansion in Asien und weitere zerstörerische Projekte finanziert. Dies werden zwei bestimmende Themen auf der Jahrestagung sein.

3. Oktober 2016

Washington D.C., 3.10.2016    Die Weltbankgruppe hat trotz ihres im Jahr 2013 beschlossenen weitgehenden Kohle-Ausstiegs auf versteckten Wegen die massive Kohle-Expansion in Asien mitfinanziert. Dies zeigt das Resultat einer neuen Untersuchung, die heute, kurz vor Beginn der Weltbank-Jahrestagung in dieser Woche, veröffentlicht wurde.

15. September 2016

Die massive Gewalt in der kolumbianischen Kohle-Provinz Cesar hält an. Néstor Iván Martínez, Gemeindevorstand in Chiriguaná, wurde am 11.9.2016 ermordet. Martínez hatte sich zuvor gegen die Expansion der dortigen Kohlemine des US-Konzerns Drummond ausgesprochen. Er hatte sich für die Rückgabe von Land an Vertreibungsopfer in der Provinz im Nordosten Kolumbiens eingesetzt. Eine heute veröffentlichte Studie der niederländischen Organisation PAX belegt, dass es sich bei der Gewalt gegen Martínez nicht um einen Einzelfall handelt. Seit 2012 sind demnach mehr als 200 Menschen in der Region Opfer von Gewalt, Drohungen und Einschüchterungen geworden.

14. September 2016

Brüssel, 14.9.16   Die Europäische Investitionsbank (EIB), die Hausbank Europas, vergibt einen Großteil ihrer Kredite über undurchsichtige Finanzkanäle: 30 bis 40 Prozent des EIB-Geldes fließen über Privatunternehmen der Finanzindustrie wie Banken oder Fonds. Eine neue Untersuchung der urgewald-Partnerorganisation Counter Balance hat die Folgen genauer untersucht und dafür gezielt Kredite an Private-Equity-Fonds analysiert. 29 geprüfte Fonds erhielten im Zeitraum 2011 bis 2015 insgesamt 604 Millionen Euro von der EIB.

5. August 2016

Washington, 5.8.2016    Der Weltbank-Verwaltungsrat hat nach vierjähriger Debatte am Donnerstag neuen Umwelt- und Sozialstandards für die weltweit einflussreichste Entwicklungsinstitution zugestimmt. Entgegen den Versprechungen von Weltbank-Präsident Jim Yong Kim, die bestehenden Regeln zum Schutz von Mensch und Umwelt nicht aushöhlen zu wollen, ist nun genau dies eingetreten.

26. Juli 2016

Sassenberg, 26.7.2016  Die Commerzbank hat vergangenen Freitag eine neue Kohlerichtlinie veröffentlicht. Darin legt sie fest, dass sie keine neuen Kohleminenprojekte und keine neuen Kohlekraftwerke finanziert. Kohleinfrastrukturprojekte und die Modernisierung alter Kohlekraftwerke werden im Einzelnen geprüft und können weiter unterstützt werden. Hier finden Sie unsere Pressemitteilung

19. Juni 2016

Die Organisationen urgewald, FIAN und Rettet den Regenwald haben in Köln gegen ein Staudammprojekt der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), einer Tochter der Staatsbank KfW, protestiert. Außerdem wurden mehr als 100.000 Unterschriften gegen das Projekt überreicht. Auf flickr finden Sie Fotos von der Flutung für den Staudamm Barro Blanco sowie vom Protest. Hier finden Sie unsere Pressemitteilung.

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