Presse

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29. September 2010

urgewald verweist am Bankenaktionstag auf enge Verstrickung zwischen Deutscher Bank und Atomindustrie
Anlässlich des Treffens der europäischen Finanzminister in Brüssel rufen heute europaweit globalisierungskritische Bewegungen zu einem Bankenaktionstag für ein gerechteres Europa auf.

30. August 2010

Im Vorfeld der am Dienstag und Mittwoch (31.8./1.9.) im KfW-Gebäude in Frankfurt/Main stattfindenden letzten großen internationalen Konsultation zu Weltbank-Investments in Palmöl verlangen Nichtregierungsorganisationen (NRO), dass die Weltbank ihr Moratorium für Finanzierungen in diesem Sektor aufrecht erhält.

29. Juli 2010

 Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald veröffentlicht heute ihre neue Studie „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“, in der sie untersucht, wie korruptive Geschäfte über Hermesbürgschaften abgesichert werden. Etwa indem Bestechungsgelder in Form von Beratungshonoraren in Deckung genommen, oder Projekte abgesichert werden, die durch Bestechung zustande gekommen sind.

2. Juli 2010

Das finnische Parlament hat gestern mit den Stimmen der Regierungskoalition dem Bau von zwei neuen Atomkraftwerken prinzipiell zugestimmt. Zwei Unternehmen, die je ein Kraftwerk bauen wollen, haben damit grünes Licht erhalten. Bei dem einen Unternehmen handelt es sich um TVO, das aktuell den Atommeiler Olkiluoto 3 bauen lässt. Das andere Unternehmen ist Fennovoima, an dem der Energiekonzern E.ON mit 34 Prozent beteiligt ist.

7. Juni 2010

urgewald *** Landmine
Nichtregierungsorganisationen fordern Einhaltung des Investitionsverbotes in Produzenten von Streumunition

Aktuelle Recherchen von Nichtregierungsorganisationen haben umfassende Geschäftsbeziehungen der Deutschen Bank zu Herstellern kontroverser und völkerrechtswidriger Waffen aufgedeckt.

2. Juni 2010

urgewald *** Dachverband Kritischer Aktionäre
Am 3. Juni verleihen Financial Times und die Weltbanktochter IFC in London zum fünften Mal Preise an “nachhaltige Banken", die so genannten “Sustainable Banking Awards". In diesem Jahr steht die Deutsche Bank auf der Liste für den Preis “nachhaltigster Investor des Jahres".  Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und die Umweltorganisation urgewald warnen vor der Vergabe des Preises an die Deutsche Bank.

26. Mai 2010

Umweltorganisationen veröffentlichen zur Hauptversammlung der Deutschen Bank eine Studie zu Nuklearfinanzierungen

5. Mai 2010

E.ON spaltet mit Atomkurs die Gesellschaft - scharfe Kritik an Atomplänen im In- und Ausland
*** urgewald *** BI “Kein Atommüll in Ahaus" *** Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen *** Contratom ***

4. Mai 2010

European Center for Constitutional and Human Rights***urgewald***Gegenströmung
Menschenrechtsorganisation reicht Strafanzeige gegen Planungsbüro Lahmeyer International ein

29. April 2010

urgewald *** Deutsche Umwelthilfe

Anlässlich des Besuchs von Wirtschaftsminister Reinhard Brüderle in Rio de Janeiro warnen Umweltorganisationen vor den Risiken der neu belebten Atomkooperation.

23. April 2010

urgewald***Counter Balance

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat diese Woche bestätigt, dass sie die erste Phase des Tenke Fungurume Bergbauprojektes in der Demokratischen Republik Kongo nicht finanzieren wird. Die Tenke Mine ist eines der weltweit größten Kupfer-Kobalt Vorkommen. Sie gehört mehrheitlich dem amerikanischen Bergbaukonzern Freeport McMoRan und steht wegen mangelnder Transparenz sowie Korruptionsvorwürfen rund um die Bergbauverträge in der Kritik.

20. April 2010

Die Umweltorganisationen urgewald und Greenpeace kritisieren heute in einer Pressekonferenz in Berlin das Gutachten der ISTec GmbH zum Atomkraftwerk Angra 3. Auf der Grundlage dieses Gutachtens erklärt die Bundesregierung, dass Angra 3 deutsche und internationale Standards einhält. Laut den Umweltorganisationen ist das jedoch nicht der Fall: Urgewald hat das ISTec-Gutachten unter Berufung auf das Umweltinformationsgesetz erhalten, Greenpeace hat es analysieren lassen. Mit vernichtendem Ergebnis:

19. März 2010

urgewald ** Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) ** Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen ** Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg ** Ecodefense, Moskau

28. Januar 2010

Die geplante Bürgschaft für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 hat gestern Abend trotz hitziger Debatte den Haushaltsausschuss des Bundestages passiert.

25. Januar 2010

urgewald, IPPNW, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, GegenStrömung, erlassjahr.de

18. Januar 2010

Laut FAZ hat die Bundesregierung eine Hermesbürgschaft in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 gewährt. Der Interministerielle Ausschuss aus BMWi, BMF, BMZ und AA habe der Bürgschaft bereits zugestimmt, nun müsse nur noch der Haushaltsausschuss unterrichtet werden.

28. Oktober 2009

Nachdem sich rund 30.000 Bürger und Bürgerinnen mit Briefen, Petitionen und Protesten an RWE gewandt haben, hat der RWE-Vorstand heute in einem Schreiben an die staatliche bulgarische Energiegesellschaft seinen Rückzug aus dem umstrittenen Atomkraftwerk Belene bekannt gegeben. Nach Aussagen des Konzerns waren wirtschaftliche Gründe und die mangelnden Fortschritte seitens der bulgarischen Partner ausschlaggebend für diese Entscheidung.

27. Oktober 2009

Die Umweltorganisation urgewald warnt, dass der Koalitionsvertrag zu Hermesbürgschaften (1) eindeutig die Handschrift von Siemens trägt. Der Vertrag besagt, dass für den Umweltbereich die OECD-Umweltleitlinien alleiniger Maßstab bei der Prüfung von Anträgen auf Exportbürgschaften sind. „ Dies klingt nach einer harmlosen Vereinfachung von Verfahren", erklärt Regine Richter, Campaignerin der Umweltorganisation urgewald. „Tatsächlich wird damit jedoch die deutsche Hermes-Umweltleitlinie abgeschafft, die bisher die Förderung von Atomexporten ausschließt.

26. Oktober 2009

Die bulgarische Regierung geht davon aus, dass RWE sich nicht weiter als Investor am bulgarischen Atomkraftwerk Belene beteiligt. Energie- und Wirtschaftsminister Traikov erklärte am Freitag, dass es Zweifel an RWEs weiterer Beteiligung gebe (Balkaninsight, 23.10.09). Die Regierung macht sich deshalb auf die Suche nach neuen Investoren, zumal sie selber ihren Anteil an Belene von 51 auf 20 Prozent reduzieren will. Dem bulgarischen Parlament sagte Traikov, dass man zusammen mit RWE nach weiteren Investoren habe suchen wollen, sich RWE jedoch nicht auf das Projekt festlegen wolle.

23. September 2009

urgewald +++ campact
Zur morgigen RWE-Aufsichtsratsitzung laden Umweltorganisationen von 9:00 bis 11:00 Uhr zum Protest vor der Essener RWE-Zentrale am Opernplatz ein. Sie kritisieren RWEs massiven Atomkurs, besonders das Engagement des Konzerns bei dem umstrittenen Atomkraftwerk Belene in Bulgarien.

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