Presse

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16. April 2015

Weltweit berichten heute Medien über hochproblematische Projekte der Weltbank. Dank langjähriger Kritik aus der Zivilgesellschaft und intensiver Recherchen der JournalistInnen, nimmt der Druck auf die global wichtigste Entwicklungsinstitution endlich zu. Gerade jetzt, kurz vor der Verabschiedung neuer Umwelt- und Sozialstandards, ist das extrem wichtig. 

14. April 2015

Anlässlich Bilanzpressekonferenz der KfW Bankengruppe hat die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald das Dossier „Die Schattenseite der KfW“ veröffentlicht. Darin zeigt urgewald anhand von Fallbeispielen diverse Schwachstellen im Umwelt- und Sozialmanagement der deutschen Staatsbank auf. „Die KfW betont gerne ihr sozial-ökologisches Engagement, doch mit ihrem Geld finanziert sie international auch Projekte, die Mensch und Umwelt schaden“, erklärt Kathrin Petz, Autorin des Dossiers. 

1. April 2015

Oxfam und urgewald kritisieren in Recherche-Bericht mangelnde Kontrolle der Geschäfte mit Banken und Fonds

Milliardenschwere Investitionen der International Finance Corporation (IFC) verursachen weltweit Menschenrechtsverletzungen. Der Grund: Die Weltbanktochter schätzt Risiken ihrer Geschäfte mit Partnern wie Banken und Private Equity Fonds falsch ein und ergreift keine Maßnahmen, um die ärmsten sowie sozial und ökonomisch schwächsten Bevölkerungsgruppen zu schützen. Dies dokumentiert der heute von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen, darunter Oxfam und urgewald, veröffentlichte Recherche-Bericht „The Suffering of Others“.<--break->

31. März 2015

 

  • AKW-Konsortium Fennovoima schafft Fakten auf der Halbinsel Hanhikivi
  • Bauarbeiten beginnen trotz fehlender Genehmigung
  • Nach E.ON-Ausstieg strauchelt Betreiberkonsortium

 

16. März 2015

NGOs have analyzed the new holdings list of the Norwegian Government Pension Fund (GPF), which was published last Friday. Since 2013, the coal investments of the world’s largest sovereign wealth fund have sparked an ongoing political debate, in which several of Norway’s political parties and the country’s environmental organizations are calling for an exclusion of coal stocks and bonds from the Pension Fund’s portfolio.

5. März 2015
  • Auf langjährige Kritik hat die Weltbank nicht reagiert
  • Fehlendes Verantwortungsbewusstsein für Folgen von Zwangsumsiedlungen 
  • Bundesregierung muss ihren Einfluss nutzen

19. Februar 2015

Aktuell
ERFOLG: UmweltBank veröffentlich die Nichtentlastung.

10. Februar 2015

Am Montag (9.2.15) hat die panamaische Umweltbehörde ANAM die Bauarbeiten für den Staudamm Barro Blanco im Westen des Landes gestoppt. Die Begründung: Der Damm verstoße gegen nationales Recht aufgrund von Mängeln bei der Umweltprüfung. Es fehle zudem ein archäologischer Schutzplan – der Stausee würde neben einer Siedlung auch kulturell wichtige Stätten der Ngäbe-Indigenen überfluten. Die massiv betroffenen Ngäbe haben dem Projekt nie zugestimmt.

30. Januar 2015

•    EU-Arbeitsgruppe sucht am Montag gemeinsame Position zu Kohlekraftwerken
•    Aus Klimaschutzsicht droht ein enttäuschendes Ergebnis

30. Januar 2015

Der Konzern muss endlich Verantwortung für die Konsequenzen seiner Großprojekte übernehmen. Das fordert ein Bündnis von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der Hauptversammlung des Essener Stahl- und Rüstungskonzerns am 30. Januar. Im Fokus der Kritik stehen die gravierenden negativen Folgen mehrerer Investitionen des Konzerns.

21. Januar 2015
  • EU kooperiert mit autoritärem Regime in Aserbaidschan
  • Milliardeninvestitionen trotz sinkendem EU-Gasimport-Bedarf
  • Kooperation mit Russland durch die Hintertür

Autoren der Studie: CEE Bankwatch Network, Platform, Re:Common, urgewald

14. Januar 2015

In seiner ersten Sitzungswoche des Jahres wird sich das Parlament mit den Umwelt- und Sozialstandards bei der einflussreichsten Entwicklungsinstitution der Welt befassen. Im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stehen die Überarbeitung der Weltbankstandards und die vorgeschlagene Abschwächung von verbindlichen Regeln zum Schutz von Mensch und Natur auf der Tagesordnung (Mittwoch, 14.1.15, Sitzungsbeginn: 9.00 Uhr). An diesen Standards orientieren sich viele andere Finanz- und Entwicklungsinstitutionen.

26. Dezember 2014

Die KfW-IPEX-Bank wird auch weiterhin den Neubau von Kohlekraftwerken finanzieren. Darauf einigte sich die Bundesregierung nach achtmonatiger Prüfung der KfW-Kohlefinanzierung und teilte dies zwei Tage vor Weihnachten dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages mit. Bereits im September hatte Umweltministerin Hendricks für die KfW-Entwicklungsbank das Ende der Kohlefinanzierung bei Neubauten verkündet.

9. Dezember 2014

Wie Konzerne und Finanzdienstleister Milliardengewinne auf Kosten von Mensch und Umwelt machen und sich ihrer Verantwortung entziehen

2. Dezember 2014

Der größte private norwegische Pensionsfond KLP hat gestern die Liste der Kohlefirmen veröffentlicht, aus denen er sich zurückzieht. Es handelt sich um 27 Firmen, von denen KLP Aktien und Anleihen im Wert von 386 Millionen norwegischen Kronen hält, was etwa 45 Millionen Euro entspricht. Der Fonds nennt dies selbst einen ersten Schritt, um sein Portfolio von Kohleinvestitionen zu reinigen. Er zieht sich von Firmen zurück, die einen substantiellen Anteil ihrer Einkommen aus Kohle beziehen.

28. November 2014

Berlin, 28.11.14 Der französische Präsident Hollande hat gestern angekündigt, keine Exportkredite mehr für Kohle-Energieprojekte zu vergeben. Hollande hielt die Eröffnungsrede zur dritten jährlichen Umweltkonferenz, in der er unterstrich, dass alle Subventionen für fossile Energien beendet werden sollten. Die Regierung wolle jedoch zunächst damit beginnen, alle  Kohle-bezogenen Exportkredite an Entwicklungsländer abzuschaffen.
 

27. November 2014

NRO-Bericht identifiziert noch immer Finanzbeziehungen zu Streumunitionsherstellern im Umfang von 27 Milliarden US-Dollar - Deutsche Geldhäuser auf dem Rückzug

25. November 2014

Oslo, 25.11.14 Die Umweltorganisation urgewald präsentiert heute im norwegischen Parlament ihren neuen Bericht „Dirty & Dangerous“. urgewald hat untersucht, wie stark der norwegische Pensionsfonds  (Government Pension Fund Global - GPF) in Kohlefirmen investiert ist. Der Bericht fügt sich ein in die aktuelle politische Debatte in Norwegen um die fossilen Investitionen des Staatsfonds GPF.

„Auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Portfolio muss der GPF noch einige Kohlebrocken aus dem Weg räumen. In seinem 2013er Portfolio haben wir 158 Kohlefirmen gefunden. Im Kohlesektor hält der Staatsfond somit Vermögenswerte von 9,7 Milliarden Euro.“, erklärt Heffa Schücking von urgewald, Autorin des Berichts. Unter den Firmen finden sich selbst die größten Dreckschleudern: die südafrikanischen Sasol, die Kohle in Öl umwandelt sowie chinesische Firmen, die Kohle zu Gas konvertieren. Bei diesen Verfahren wird bis zu 82 Prozent mehr Kohlendioxid erzeugt als bei der Verbrennung von Kohle.

25. November 2014

NGOs release Damning Report on Norwegian Government Pension Fund’s Coal Investments The report “Dirty & Dangerous” takes a deep look into the coal portfolio of the world’s largest sovereign wealth fund, the Norwegian Government Pension Fund Global (GPF). The report launches at a public event in the Norwegian Parliament today (10 am. CET) and comes in the midst of a political debate in Norway around a possible divestment of the Government Pension Fund (GPF) from the coal sector.

The report reveals that the Pension Fund’s holdings in the coal industry are much larger than previously acknowledged. According to the NGOs’ research, the GPF holds assets of over NOK 82.2 billion (€ 9.7 billion) in the coal sector, of which NOK 68.7 billion are in the form of shares and NOK 13.5 billion are held in bonds. In January of this year, the Pension Fund’s manager, Norges Bank Investment Management (NBIM), announced that the GPF’s ownership in coal miners amounts to only NOK 2.5 billion (€ 296 million).

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