Kolumbien

Beitrag vom 10. Juni 2016

In Deutschland und im Ausland hat urgewald in diesem Jahr erneut zusammen mit spannenden Gästen die Hauptversammlungen von Konzernen besucht. Unsere Mission: Die Selbstinszenierungen der Unternehmen mit der Realität konfrontieren: Mit getöteten Gewerkschaftern und gesprengten Bergkuppen für den Kohlebergbau, mit Investitionen für den Klimawandel und die Aufrüstung von Krisenregionen. Eine Übersicht über die diesjährigen urgewald-Auftritte und –Aktionen.

Beitrag vom 31. Mai 2016

55.000 Vertriebene, 3.100 Ermordete, 240 Verschwundene: Das ist die Schreckensbilanz der Paramilitärs in der kolumbianischen Kohleregion Cesar. Ein neuer Animationsfilm unseres Kampagnenpartners PAX erklärt den Zusammenhang zwischen billigem Kohlestrom in Europa und der Gewalt in Kolumbien. urgewald stellt auf dieser Seite weitere Informationen zur Verfügung und gibt Tipps, wie StromkundInnen Blutkohle bei ihrem Versorger vermeiden können.

Beitrag vom 1. April 2016

Im März 2015 hat urgewald gemeinsam mit Vertretern weiterer NGOs in Kolumbien betroffene AnwohnerInnen und UnternehmensvertreterInnen zu den massiven Problemen rund um den dortigen Steinkohle-Bergbau befragt. Zeitgleich war auch Glencore-Chef Ivan Glasenberg mit VertreterInnen der Schweizer Zivilgesellschaft vor Ort. Er hat eine Reihe von Versprechungen gemacht, die bis heute nicht eingehalten wurden. In einem offenen Brief an Glasenberg fordern wir und zahlreiche weitere UnterstützerInnen das Konzern-Management zu raschen Verbesserungen auf. 

Pressemitteilung vom 3. Dezember 2015

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat bei ihrer Kolumbienreise vom 25. bis 27. November Werbung für NRW-Unternehmen gemacht und dabei kontroverse Themen wie Klimaschutz und Menschenrechtsverletzungen in Zusammenhang mit dem Kohleabbau weitgehend ausgeklammert. 

Pressemitteilung vom 8. Mai 2015

Nach der Hauptversammlung von E.ON am 7. Mai zieht urgewald ein negatives Fazit. Konzernchef Johannes Teyssen hat zwar im Rahmen der anstehenden Konzernaufspaltung immer wieder von erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit gesprochen, zeigte aber keine Ambitionen, den Wendepunkt auch für eine Wende in der Kohlepolitik zu nutzen.

Pressemitteilung vom 22. April 2015

Zur Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE am 23. April 2015 sind Gäste aus den Hauptlieferländern der von RWE importierten Kohle angereist. Sie kämpfen in Kolumbien, den USA und Russland mit den schwerwiegenden Umwelt- und Gesundheitsproblemen, die der Kohleabbau verursacht. Unten finden Sie eine Zusammenfassung zum Thema. Die Links zu den übersetzten Redenbeiträgen unserer Gäste und weiteren Materialien stehen hier:

Beitrag vom 27. Juni 2014

In dieser Woche haben wir gemeinsam mit PowerShift, der niederländischen Organisation Pax und dem kolumbianischen Gewerkschafter Rubén Morrón die Presse darüber informiert, dass in unseren Kraftwerken "Bloody Coal" landet. Rubén Morrón musste im vergangenem Jahr ins französische Exil flüchten, nachdem ein Anschlag auf sein Leben

Pressemitteilung vom 25. Juni 2014

urgewald *** PowerShift

Auf Einladung von urgewald und PowerShift präsentiert Marianne Moor von der niederländischen Organisation PAX heute in Berlin den Recherchebericht „The dark side of Coal“. Darin untersucht PAX die Verstrickung zwischen den Kohleunternehmen Drummond und Prodeco/Glencore und Paramilitärs, die die kolumbianische Bergbauregion Cesar von 1996 bis 2006 mit einer Welle von Gewalt überzogen haben. PAX hat dafür in den vergangenen drei Jahren Interviews mit Opfern von Menschenrechtsverletzungen sowie ehemaligen Kommandeuren der Paramilitärs, Beschäftigten der Bergbauunternehmen und ihren Zulieferern geführt. Darüber hinaus wertete PAX gerichtliche Zeugenaussagen und eidesstattliche Erklärungen aus.

Beitrag vom 13. Juli 2013

Bei EnBW wird u. a. Steinkohle der Firma Drummond verfeuert. Drummond wird vorgeworfen, in Kolumbien paramilitärische Einheiten finanziert und Auftragsmorde an Gewerkschaftsführern angeordnet zu haben. Auch verwendet EnBW Steinkohle aus Mountaintop Removal. Dieses Wegsprengen ganzer Berge ist eine der umweltschädlichsten Formen der Kohlegewinnung überhaupt.

Beitrag vom 1. Juni 2012

In diesem Jahr besuchten wir mehr Hauptversammlungen als je zuvor. Neben den großen deutschen Energiekonzernen RWE und E.ON, stehen auch dieses Jahr erneut die Deutsche Bank und die Commerzbank auf unserer Liste der Banken und Konzerne, deren Investitionen wir unter die Lupe nehmen.

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