Vattenfall

Beitrag vom 10. Juni 2016

In Deutschland und im Ausland hat urgewald in diesem Jahr erneut zusammen mit spannenden Gästen die Hauptversammlungen von Konzernen besucht. Unsere Mission: Die Selbstinszenierungen der Unternehmen mit der Realität konfrontieren: Mit getöteten Gewerkschaftern und gesprengten Bergkuppen für den Kohlebergbau, mit Investitionen für den Klimawandel und die Aufrüstung von Krisenregionen. Eine Übersicht über die diesjährigen urgewald-Auftritte und –Aktionen.

Beitrag vom 31. Mai 2016

55.000 Vertriebene, 3.100 Ermordete, 240 Verschwundene: Das ist die Schreckensbilanz der Paramilitärs in der kolumbianischen Kohleregion Cesar. Ein neuer Animationsfilm unseres Kampagnenpartners PAX erklärt den Zusammenhang zwischen billigem Kohlestrom in Europa und der Gewalt in Kolumbien. urgewald stellt auf dieser Seite weitere Informationen zur Verfügung und gibt Tipps, wie StromkundInnen Blutkohle bei ihrem Versorger vermeiden können.

Beitrag vom 26. April 2016

Vattenfall steht derzeit vor allem durch den Verkauf seines Braunkohle-Geschäfts in der Lausitz im Fokus der Öffentlichkeit. Was bedeutet der Deal für die Betroffenen, Umwelt und Landschaften in der Region? Welche düsteren Geschäftspartner hat Vattenfall im Steinkohlebereich? Diese Fragen will der neue urgewald-Report "Vattenfall's Dark Side" beantworten, den wir am 26. April, einen Tag vor der Vattenfall-Hauptversammlung, im Parlament in Stockholm vorgestellt haben.

Download des Reports (Englisch)

Pressemitteilung vom 26. April 2016

Stockholm, 26.4.2016    Einen Tag vor der Hauptversammlung des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall hat die deutsche Umweltorganisation urgewald einen neuen Report über den Energieversorger im Parlament in Stockholm veröffentlicht. Der Bericht „Vattenfall’s Dark Side“ gibt einen intensiven Einblick in verwerfliche Braun- und Steinkohle-Geschäfte des Energieversorgers. Er liefert neue Einschätzungen zum jüngsten Verkauf der ostdeutschen Braunkohle-Geschäfte und konfrontiert den Konzern erstmals mit erschütternden Menschenrechtsverletzungen im Zuge der Steinkohle-Importe von Vattenfall aus Kolumbien.

Pressemitteilung vom 14. April 2016

Wie verheerend die Kohle-Geschäfte deutscher Konzerne wirken, ist Tag für Tag in den Bergbaugebieten Kolumbiens und der USA zu beobachten. Dort zeigt sich, dass der Brennstoff neben den Folgen für das Klima weitere schlimme Konsequenzen für Umwelt und Menschen hat. Die Organisation urgewald hat Paul Corbit Brown (USA) und Maira Mendez (Kolumbien) eingeladen, um deutschen und europäischen Konzernen davon zu berichten. Indem sie Anteilseigner und Konzernmanagement informieren, wollen sie die Unternehmen zu einem Abschied von diesen verwerflichen Geschäften drängen. 

Pressemitteilung vom 3. Dezember 2015

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat bei ihrer Kolumbienreise vom 25. bis 27. November Werbung für NRW-Unternehmen gemacht und dabei kontroverse Themen wie Klimaschutz und Menschenrechtsverletzungen in Zusammenhang mit dem Kohleabbau weitgehend ausgeklammert. 

Pressemitteilung vom 25. Juni 2014

urgewald *** PowerShift

Auf Einladung von urgewald und PowerShift präsentiert Marianne Moor von der niederländischen Organisation PAX heute in Berlin den Recherchebericht „The dark side of Coal“. Darin untersucht PAX die Verstrickung zwischen den Kohleunternehmen Drummond und Prodeco/Glencore und Paramilitärs, die die kolumbianische Bergbauregion Cesar von 1996 bis 2006 mit einer Welle von Gewalt überzogen haben. PAX hat dafür in den vergangenen drei Jahren Interviews mit Opfern von Menschenrechtsverletzungen sowie ehemaligen Kommandeuren der Paramilitärs, Beschäftigten der Bergbauunternehmen und ihren Zulieferern geführt. Darüber hinaus wertete PAX gerichtliche Zeugenaussagen und eidesstattliche Erklärungen aus.

Pressemitteilung vom 16. April 2013

urgewald und FIAN präsentieren Dossier „Bitter Coal" über deutsche Steinkohleimporte

Pressemitteilung vom 6. Mai 2011

Atombank oder ...?

Pressemitteilung vom 21. Dezember 2010

Die Umweltorganisation urgewald stellt heute ihre neue Verbraucherbroschüre vor: „Wie radioaktiv ist meine Bank?" Darin hat die Organisation die Finanzdienstleistungen elf deutscher Banken für die internationale Atomindustrie untersucht: von der Kreditvergabe bis zur Ausgabe und dem Besitz von Anleihen und Aktien.

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