Kohle

Beitrag vom 24. Juli 2015

Die Politik hat bisher beim Thema Kohle versagt. Sie schützt Konzerne, die an der Kohle kleben und damit Klimaschutz unmöglich machen. Es braucht kraftvolle Signale der Zivilgesellschaft, wenn die Menschheit ihre größte Herausforderung bewältigen will. Deshalb erklären wir uns solidarisch mit der Protest- und Blockadeaktion "Ende Gelände", 14. - 16. August im Rheinland!

Beitrag vom 8. Juli 2015

Jetzt unterschreiben! Zusammen mit unserer Partner-Organisation Banktrack haben wir den Aufruf zum "Paris Pledge" gestartet. Damit fordern wir Banken auf, ihre schädliche Kohle-Finanzierung zu beenden. Vor dem Weltklimagipfel in Paris Ende des Jahres können Sie so Ihren Beitrag leisten und Druck auf die Politik ausüben für einen schnellen Ausstieg aus Kohle. 

Auf der Website www.dotheparispledge.org stehen alle Informationen zur Kampagne.

Beitrag vom 6. Juli 2015

Neue Materialien zum Norwegen-Divestment: Deutsche Version des Briefings & die ganze Geschichte des Kampagnenerfolgsurgewald ist es bereits häufig gelungen, Banken und Konzerne von verheerenden Geschäften abzubringen. Selten jedoch war ein Erfolg so eindeutig und so überwältigend wie dieser. Es ist das größte Kohle-Divestment aller Zeiten. Lesen Sie nach, wie es dazu kam. Außerdem gibt es nun eine deutsche Übersetzung des Briefings zum Thema, in dem urgewald die Größe des voraussichtlichen Kohle-Divestments berechnet, außerdem eine Übersetzung der Liste betroffener Unternehmen.

Pressemitteilung vom 28. Mai 2015

Am 27. Mai hat der Finanzausschuss des norwegischen Parlaments eine einstimmige Empfehlung an den Staatsfonds des Landes abgegeben, im großen Stil seine Anteile aus der Kohleindustrie zu veräußern. Der „Norwegian Government Pension Fund Global“ ist nicht nur der weltweit größte Staatsfonds; er ist auch einer der Top-Ten-Investoren in der globalen Kohleindustrie.

Pressemitteilung vom 8. Mai 2015

Nach der Hauptversammlung von E.ON am 7. Mai zieht urgewald ein negatives Fazit. Konzernchef Johannes Teyssen hat zwar im Rahmen der anstehenden Konzernaufspaltung immer wieder von erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit gesprochen, zeigte aber keine Ambitionen, den Wendepunkt auch für eine Wende in der Kohlepolitik zu nutzen.

Pressemitteilung vom 22. April 2015

Zur Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE am 23. April 2015 sind Gäste aus den Hauptlieferländern der von RWE importierten Kohle angereist. Sie kämpfen in Kolumbien, den USA und Russland mit den schwerwiegenden Umwelt- und Gesundheitsproblemen, die der Kohleabbau verursacht. Unten finden Sie eine Zusammenfassung zum Thema. Die Links zu den übersetzten Redenbeiträgen unserer Gäste und weiteren Materialien stehen hier:

Beitrag vom 14. April 2015

Norwegens Parlament debattiert derzeit über die Kohleinvestitionen seines nationalen Pensionsfonds - des größten Staatsfonds der Welt. Nach unseren Recherchen ist der Fonds trotz der politischen Debatte, massiver Kritik von NGOs und zahlreichen Wettbewerbern, die bereits Kohlebeteiligungen verkauft haben, immer noch ein großer Kohle-Investor - und unter anderem einer der größten Anteilseigner bei RWE und Eon.

Mit einer Postkartenkampagen wollen wir den Druck auf die ParlamentarierInnen in Norwegen erhöhen. Deshalb: Schickt uns EUER FOTO und EUER STATEMEMT gegen die größten deutschen Beteiligungen des Fonds bei RWE und Eon, eure Stimme gegen Klima- und Umweltverschmutzer. Eine kleine Inspiration seht ihr auf dem beigefügten Foto. Bitte schicken an: christina@urgewald.org

Dirty and Dangerous - Report on Norwegian Government Pension Fund’s Coal Investments
Pressemitteilung vom 25. November 2014

Oslo, 25.11.14 Die Umweltorganisation urgewald präsentiert heute im norwegischen Parlament ihren neuen Bericht „Dirty & Dangerous“. urgewald hat untersucht, wie stark der norwegische Pensionsfonds  (Government Pension Fund Global - GPF) in Kohlefirmen investiert ist. Der Bericht fügt sich ein in die aktuelle politische Debatte in Norwegen um die fossilen Investitionen des Staatsfonds GPF.

„Auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Portfolio muss der GPF noch einige Kohlebrocken aus dem Weg räumen. In seinem 2013er Portfolio haben wir 158 Kohlefirmen gefunden. Im Kohlesektor hält der Staatsfond somit Vermögenswerte von 9,7 Milliarden Euro.“, erklärt Heffa Schücking von urgewald, Autorin des Berichts. Unter den Firmen finden sich selbst die größten Dreckschleudern: die südafrikanischen Sasol, die Kohle in Öl umwandelt sowie chinesische Firmen, die Kohle zu Gas konvertieren. Bei diesen Verfahren wird bis zu 82 Prozent mehr Kohlendioxid erzeugt als bei der Verbrennung von Kohle.

Beitrag vom 24. September 2014

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat gestern beim UN-Klimagipfel in New York angekündigt, die Finanzierung von Kohlekraftwerksneubauten in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zu beenden. Klimapolitisch ein sehr wichtiger Schritt, der allerdings nur für etwa ein Drittel der Kohlefinanzierung der KfW im Ausland gilt.

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