Kohle

Pressemitteilung vom 14. Juni 2016

Berlin, 14.6.16    Heute veröffentlichen die urgewald-Partnerorganisationen Banktrack, Rainforest Action Network, Oil Change International und Sierra Club ihren jährlichen Bericht zur Finanzierung fossiler Energieträger durch große Privatbanken. Der Bericht mit dem Titel „Shorting the Climate“ hat erstmals neben Geldern für Kohleminen und -kraftwerke auch die für extreme Formen der Ölförderung (Ölsande, arktisches Öl und Tiefsee-Öl) und Gasgewinnung (Ausbau nordamerikanischer Flüssiggasterminals) untersucht.

Beitrag vom 10. Juni 2016

In Deutschland und im Ausland hat urgewald in diesem Jahr erneut zusammen mit spannenden Gästen die Hauptversammlungen von Konzernen besucht. Unsere Mission: Die Selbstinszenierungen der Unternehmen mit der Realität konfrontieren: Mit getöteten Gewerkschaftern und gesprengten Bergkuppen für den Kohlebergbau, mit Investitionen für den Klimawandel und die Aufrüstung von Krisenregionen. Eine Übersicht über die diesjährigen urgewald-Auftritte und –Aktionen.

Pressemitteilung vom 24. Mai 2016

(Gemeinsame Pressemitteilung zusammen mit NRDC, Kikonet, OCI und WWF)

Japan und Deutschland sind weiterhin die größten staatlichen Geldgeber für Kohlekraftwerke und Kohlebergbau in der industrialisierten Welt. Damit verschärfen sie den Klimawandel, schaden der öffentlichen Gesundheit und gefährden das Pariser Klimaabkommen.

Beitrag vom 4. Mai 2016

Die Steuerzahler finanzieren Entwicklungsprojekte weltweit. Das Ergebnis ist immer wieder Elend und Zerstörung. Unser neuer Kurzfilm zeigt: Das muss nicht sein! 

Beitrag vom 21. April 2016

Auf der diesjährigen Hauptversammlung hat sich Commerzbank-Chef Martin Blessing nach acht turbulenten Jahren von der Vorstandsspitze verabschiedet. Ein „ordentliches“ vergangenes Geschäftsjahr sollte seinen Abgang krönen. „Ordentlich“ sind jedoch auch die Risiken aus verwerflichen Geschäften. Dies haben unsere Expertinnen Barbara Happe und Kathrin Petz in ihren Redebeiträgen deutlich gemacht (unten zum Download).

Pressemitteilung vom 19. April 2016

Frankfurt, 19.4.16    Auf der Hauptversammlung am Mittwoch verabschiedet sich Commerzbank-Chef Martin Blessing nach acht turbulenten Jahren von der Vorstandsspitze. Ein „ordentliches“ vergangenes Geschäftsjahr soll seinen Abgang krönen. „Ordentlich“ sind jedoch auch die Risiken aus verwerflichen Geschäften.

Beitrag vom 19. April 2016

Der Energieriese hat die Energiewende verschlafen. Mit Kohle und Atom kann er kein Geld mehr verdienen. Doch die RWE-Manager haben eine Idee: Sie gründen eine Konzerntochter, die nach Zukunft aussieht. Ist das endlich das Ende für die alte, dreckige Energiewelt?  Unser Kurzfilm über das grüne Märchen von RWE...

Pressemitteilung vom 17. März 2016

Berlin, 17.3.16   Durch Recherchen in den vergangenen Wochen konnten urgewald und die US-Organisation Rainforest Action Network (RAN) skandalöse Geschäfte von RWE und Deutsche Bank aufdecken. Demnach treiben beide Konzerne den Kohlebergbau mittels „Mountaintop Removal“ (MTR) voran. MTR ist ein extrem brutales Abbauverfahren, bei dem in den US-amerikanischen Appalachen ganze Bergspitzen gesprengt werden, um an die Kohle zu gelangen. Aus grünen Wäldern werden graue Mondlandschaften. Den mit Chemikalien belasteten Abraum kippen die Firmen in umliegende Täler. Wasserläufe werden kontaminiert, Menschen leiden unter hoher Staubbelastung und vergifteten Gewässern. Studien des Gesundheitswissenschaftlers Michael Hendryx (Indiana University) gehen pro Jahr von bis zu 1.500 zusätzlichen Todesfällen im Zusammenhang mit MTR aus. (vgl. neue Web-Dokumentation: http://urgewald.pageflow.io/mtr)

Pressemitteilung vom 11. März 2016

Heute hat die Deutsche Bank ihre neuen Unternehmensberichte für das vergangene Jahr veröffentlicht. Die Umweltorganisation urgewald sieht darin einen Beleg, dass Deutschlands größte Privatbank an der massiven Finanzierung der klimaschädlichen Kohle-Industrie festhalten will. Im Bericht „Unternehmerische Verantwortung“ schreibt die Bank lapidar, Kohle werde weiterhin benötigt. Dies nutzt sie als Rechtfertigung, um weiterhin Milliarden in diesen klimaschädlichen Sektor zu investieren. Die erstmals verkündete Reduzierung der Gelder für das verwerfliche Kohleabbau-Verfahren "Mountaintop Removal" (MTR) reicht bei Weitem nicht aus.

Pressemitteilung vom 9. März 2016

Die Umweltorganisationen urgewald und Framtiden i våre hender (Die Zukunft in unseren Händen, FIVH) haben nach dem Kohle-Ausstiegs-Beschluss in Norwegen erstmals die neue Holdings List des dortigen staatlichen Pensionsfonds (GPFG) analysiert: „Die gute Nachricht ist, dass Norwegens Zentralbank Norges Bank im letzten Jahr Anteile von 54 Kohlefirmen veräußert hat, die schlechte: Mehr als 70 Kohlefirmen sind noch im Portfolio.

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