Rüstung

Pressemitteilung vom 3. November 2016

PM: urgewald & Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS)

Düsseldorf, 3.11.2016  Laut den heute veröffentlichten Quartalszahlen von Rheinmetall hat der Konzern sein Rüstungsgeschäft stark ausgeweitet. Die Unternehmenssparte Defense hat demnach in den ersten neun Monaten des Jahres 1,9 Milliarden Euro Umsatz gemacht und ist damit um 18 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das zeigt: Der lange schwächelnde Rüstungsbereich ist heute wieder treibende Kraft für Wachstum und Gewinne. Grund dafür sind vor allem steigende Rüstungs- und vor allem Munitionsexporte, auch in Krisen- und Kriegsgebiete. Eine neue Studie, die urgewald und das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS) am 26. Oktober veröffentlicht haben, zeigt zudem: Seit Jahresbeginn hat Rheinmetall größere Aufträge für Munitionslieferungen im Wert von über 750 Millionen Euro erhalten.

Beitrag vom 28. Oktober 2016

Am Weltspartag haben urgewald-Mitarbeiter vor der Zentrale der Stadtsparkasse Düsseldorf protestiert. Warum? Die Sparkassen locken am Weltspartag Kunden mit kleinen Geschenken, nach dem Motto: „Bring uns Dein Sparschwein – mach mehr aus Deinem Geld“. Doch besonders freundlich und menschlich ist die Geschäftspolitik der Sparkassen leider nicht immer. Oft werden Spargroschen der Kunden als Kredite an Unternehmen mit zerstörerischem Geschäftsmodell weitergeleitet. Die Stadtsparkasse Düsseldorf etwa hat Ende 2015 mit 12 anderen Banken einen 500-Millionen-Euro-Kredit für den größten deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall vergeben.

Pressemitteilung vom 27. Oktober 2016

Eine neue Studie untersucht erstmals die Munitionsexporte des größten Rüstungskonzerns in Deutschland, der Rheinmetall AG. [1] Die Analyse zeigt, dass der in Düsseldorf beheimatete Konzern in großem Umfang Munition und Munitionsfabriken in Kriegs- und Krisengebiete sowie an autoritäre Staaten liefert, die systematisch die Menschenrechte verletzen. Beispiele sind Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Bahrain. Diese Exporte haben Rheinmetall zu einem der wichtigsten Player auf dem Munitionsmarkt gemacht.

Pressemitteilung vom 21. Oktober 2016

Hemmungslos in alle Welt? Die Munitionsexporte der Rheinmetall AG

Munition ist ein Grundnahrungsmittel des Krieges. Der größte in Deutschland ansässige Rüstungskonzern, die Rheinmetall AG, ist nach eigenen Angaben in den letzten Jahren zum drittgrößten Hersteller der Welt für Munition aufgestiegen. Eine neue Studie zeichnet nach, wie es dazu kam: Sie beleuchtet erstmals, wie der Konzern seine Geschäfte durch die Internationalisierung der Produktion und den Aufkauf von Munitionsherstellern im Ausland ausbauen konnte. Und sie belegt, dass dahinter auch Strategien stecken, um nationale und europäische Beschränkungen für Waffenexporte zu umgehen. Rheinmetall liefert heute Munition und ganze Munitionsfabriken mitten in laufende Kriege und an autoritäre Regime, die, wie Saudi-Arabien, Menschenrechte missachten.

Pressemitteilung vom 21. Oktober 2016

Kredit für Panzerbauer Rheinmetall - Stadtsparkasse Düsseldorf in der Kritik 
Termin: Weltspartag, 28. Oktober, 9.30 Uhr
Ort: Theatercafé Komödie, Steinstraße 23, Düsseldorf
Von: urgewald e.V., Informationszentrum BITS

Beitrag vom 10. Juni 2016

In Deutschland und im Ausland hat urgewald in diesem Jahr erneut zusammen mit spannenden Gästen die Hauptversammlungen von Konzernen besucht. Unsere Mission: Die Selbstinszenierungen der Unternehmen mit der Realität konfrontieren: Mit getöteten Gewerkschaftern und gesprengten Bergkuppen für den Kohlebergbau, mit Investitionen für den Klimawandel und die Aufrüstung von Krisenregionen. Eine Übersicht über die diesjährigen urgewald-Auftritte und –Aktionen.

Pressemitteilung vom 6. Mai 2016

Berlin, 6.5.2016    Am kommenden Dienstag will der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall in Berlin stolz seine aktuellen Geschäftszahlen präsentieren. Wegen der vielen Krisen und Kriege weltweit sind die Auftragsbücher im Rüstungsbereich gut gefüllt. Mit einem Plus von 90 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern kehrte die Rüstungssparte 2015 wieder in die schwarzen Zahlen zurück. Das liegt vor allem an einer problematischen Geschäftsstrategie: „Fast 70 Prozent des Umsatzes macht Rheinmetall mit Kunden außerhalb Europas. Weiteres Wachstumspotential sieht der Konzern vor allem im Mittleren Osten, Nordafrika, in Südostasien und in der Türkei. Damit trägt Rheinmetall zur Aufrüstung von Spannungs- und Konfliktgebieten bei und liefert seine Militärgüter auch an Regime, die Menschenrechte mit Füßen treten und in Kriege verstrickt sind“, kritisiert Barbara Happe, Expertin für Rüstungsfinanzierung bei urgewald.

Beitrag vom 21. April 2016

Auf der diesjährigen Hauptversammlung hat sich Commerzbank-Chef Martin Blessing nach acht turbulenten Jahren von der Vorstandsspitze verabschiedet. Ein „ordentliches“ vergangenes Geschäftsjahr sollte seinen Abgang krönen. „Ordentlich“ sind jedoch auch die Risiken aus verwerflichen Geschäften. Dies haben unsere Expertinnen Barbara Happe und Kathrin Petz in ihren Redebeiträgen deutlich gemacht (unten zum Download).

Pressemitteilung vom 19. April 2016

Frankfurt, 19.4.16    Auf der Hauptversammlung am Mittwoch verabschiedet sich Commerzbank-Chef Martin Blessing nach acht turbulenten Jahren von der Vorstandsspitze. Ein „ordentliches“ vergangenes Geschäftsjahr soll seinen Abgang krönen. „Ordentlich“ sind jedoch auch die Risiken aus verwerflichen Geschäften.

Pressemitteilung vom 7. April 2016

Berlin, 7.4.16    Mit ihrer heute vorgestellten Studie „Die Waffen meiner Bank“ legen die Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald Recherchen zu den deutschen Geldgebern relevanter Rüstungshersteller vor. Untersucht wurden deutsche Banken und ihre Finanzbeziehungen der letzten drei Jahre zu wichtigen globalen und nationalen Rüstungsfirmen.

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