Germanwatch und urgewald veranstalten ein eintägiges Symposium, um vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen über die Zukunft des Entwicklungsmandats der Weltbankgruppe zu diskutieren. Während die aktuelle Energiekrise erneut die Dringlichkeit eines Ausstiegs aus fossilen Energieträgern verdeutlicht, steht die Klimaagenda der Weltbankgruppe trotz des enormen Finanzierungsbedarfs unter Druck. Zusammen mit den jüngsten Entwicklungen im Hinblick auf die unabhängigen Beschwerdemechanismen der Bank wirft dies Fragen nach Reformstrategien auf, um qualitativ hochwertige Entwicklungszusammenarbeit zu gewährleisten. Wie kann die Weltbankgruppe ihr Entwicklungsmandat glaubwürdig umsetzen? Welche Rolle können Deutschland und Europa dabei spielen, einen Rückbau von Umwelt- und Sozialstandards zu verhindern? Welche neuen Allianzen können gebildet werden, um die Rolle der Weltbankgruppe bei der Umsetzung ihres Entwicklungsmandats zu stärken – einschließlich einer gerechten Energiewende und der Klimafinanzierung?
Das Symposium bringt Vertreter*innen des Weltbankmanagements, Anteilseigner, Mitglieder des Deutschen Bundestages und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft zusammen. Gemeinsam diskutieren sie anstehende Chancen wie die Jahrestagung 2026 der Weltbankgruppe, die Überarbeitung des IFCNachhaltigkeitsrahmenwerks und die bevorstehende Wiederauffüllung der IDA-Mittel.
Die Veranstaltung findet auf Englisch und Deutsch statt, wobei Übersetzung angeboten wird. Es gelten Chatham-House-Regeln. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir Sie, sich nur anzumelden, wenn Sie persönlich vor Ort teilnehmen können.
Anmeldung: https://anmeldung.germanwatch.org/worldbank-symposium/
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: emma.beelen [at] urgewald.org und anja.gebel [at] germanwatch.org