Brennende Hütte während des Polizeiübergriffs auf eine Gemeinde in Guatemala. Der Hintergrund: Protest gegen ein von der Weltbank gefördertes Staudammprojekt
16. April 2015

Weltweit berichten heute Medien über hochproblematische Projekte der Weltbank. Dank langjähriger Kritik aus der Zivilgesellschaft und intensiver Recherchen der JournalistInnen, nimmt der Druck auf die global wichtigste Entwicklungsinstitution endlich zu. Gerade jetzt, kurz vor der Verabschiedung neuer Umwelt- und Sozialstandards, ist das extrem wichtig. 

Dear Norway: Please divest!

14. April 2015

Norwegens Parlament debattiert derzeit über die Kohleinvestitionen seines nationalen Pensionsfonds - des größten Staatsfonds der Welt. Nach unseren Recherchen ist der Fonds trotz der politischen Debatte, massiver Kritik von NGOs und zahlreichen Wettbewerbern, die bereits Kohlebeteiligungen verkauft haben, immer noch ein großer Kohle-Investor - und unter anderem einer der größten Anteilseigner bei RWE und Eon.

Mit einer Postkartenkampagen wollen wir den Druck auf die ParlamentarierInnen in Norwegen erhöhen. Deshalb: Schickt uns EUER FOTO und EUER STATEMEMT gegen die größten deutschen Beteiligungen des Fonds bei RWE und Eon, eure Stimme gegen Klima- und Umweltverschmutzer. Eine kleine Inspiration seht ihr auf dem beigefügten Foto. Bitte schicken an: christina@urgewald.org

Dossier: „Die Schattenseite der KfW“
14. April 2015

Anlässlich Bilanzpressekonferenz der KfW Bankengruppe hat die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald das Dossier „Die Schattenseite der KfW“ veröffentlicht. Darin zeigt urgewald anhand von Fallbeispielen diverse Schwachstellen im Umwelt- und Sozialmanagement der deutschen Staatsbank auf. „Die KfW betont gerne ihr sozial-ökologisches Engagement, doch mit ihrem Geld finanziert sie international auch Projekte, die Mensch und Umwelt schaden“, erklärt Kathrin Petz, Autorin des Dossiers. 

Indigene Frau in Monte Olivo, Guatemala: Ihre Gemeinschaft wurde im Zusammenhang mit einem IFC-geförderten Projekt von Sicherheitskräften attackiert. (Photo: Consejo de Pueblos de Tezulutlán)
1. April 2015

Oxfam und urgewald kritisieren in Recherche-Bericht mangelnde Kontrolle der Geschäfte mit Banken und Fonds

Milliardenschwere Investitionen der International Finance Corporation (IFC) verursachen weltweit Menschenrechtsverletzungen. Der Grund: Die Weltbanktochter schätzt Risiken ihrer Geschäfte mit Partnern wie Banken und Private Equity Fonds falsch ein und ergreift keine Maßnahmen, um die ärmsten sowie sozial und ökonomisch schwächsten Bevölkerungsgruppen zu schützen. Dies dokumentiert der heute von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen, darunter Oxfam und urgewald, veröffentlichte Recherche-Bericht „The Suffering of Others“.<--break->

Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen): Aus dem Rennen der Wettbewerber darf in Bezug auf die Standards nicht ein Wettlauf nach unten werden (...)

3. März 2015

Auf der internationalen Menschenrechtskonferenz von urgewald hat Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) über die Probleme bei der Weltbank gesprochen. Die global einflussreichste Entwicklungsinstitution dürfe sich nicht länger vor ihrer Verantwortung drücken, forderte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Auf unserer Homepage finden Sie eine Videodokumentation, Fotos und weitere Materialien zur Konferenz. Roths Redetext vom 17. März dokumentieren wir hier in Auszügen:

Protest gegen den Barro-Blanco-Staudamm
Protest gegen den Barro-Blanco-Staudamm
10. Februar 2015

Am Montag (9.2.15) hat die panamaische Umweltbehörde ANAM die Bauarbeiten für den Staudamm Barro Blanco im Westen des Landes gestoppt. Die Begründung: Der Damm verstoße gegen nationales Recht aufgrund von Mängeln bei der Umweltprüfung. Es fehle zudem ein archäologischer Schutzplan – der Stausee würde neben einer Siedlung auch kulturell wichtige Stätten der Ngäbe-Indigenen überfluten. Die massiv betroffenen Ngäbe haben dem Projekt nie zugestimmt.

Barbara Happe: ThyssenKrupp braucht eine "friedlichere Richtung".

30. Januar 2015

Fregatten für Algerien, U-Boote für Singapur: Für erfolgreiche Exporte geht der Essener Konzern ThyssenKrupp immer wieder Geschäfte mit Staaten ein, die für Menschenrechtsverletzungen bekannt sind. Nach dem Motto: Alles was legal ist, geht. Auf der Hauptversammlung von ThyssenKrupp am 30.1.15 hat die urgewald-Expertin Barbara Happe den Konzern an seine Verantwortung erinnert und kritische Fragen zu seiner Konzernpolitik gestellt.

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