Nicht nur für das Klima tödlich. Auch für die Menschen in den Abbauregionen ist die Kohle ein Fluch.
22. April 2015

Essen, 22.4.15   Zur Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE am 23. April 2015 sind Gäste aus den Hauptlieferländern der von RWE importierten Kohle angereist. Sie kämpfen in Kolumbien, den USA und Russland mit den schwerwiegenden Umwelt- und Gesundheitsproblemen, die der Kohleabbau verursacht.

20. April 2015

Warum verletzen Weltbank-Projekte immer wieder Menschenrechte? Anwältin Delphine Djiraibe hat auf unserer Menschenrechtstagung über die Tschad-Kamerun-Pipeline gesprochen - und eine alte Freundin von urgewald getroffen. Ein Portrait.

Brennende Hütte während des Polizeiübergriffs auf eine Gemeinde in Guatemala. Der Hintergrund: Protest gegen ein von der Weltbank gefördertes Staudammprojekt
16. April 2015

Weltweit berichten heute Medien über hochproblematische Projekte der Weltbank. Dank langjähriger Kritik aus der Zivilgesellschaft und intensiver Recherchen der JournalistInnen, nimmt der Druck auf die global wichtigste Entwicklungsinstitution endlich zu. Gerade jetzt, kurz vor der Verabschiedung neuer Umwelt- und Sozialstandards, ist das extrem wichtig. 

Dear Norway: Please divest!

14. April 2015

Norwegens Parlament debattiert derzeit über die Kohleinvestitionen seines nationalen Pensionsfonds - des größten Staatsfonds der Welt. Nach unseren Recherchen ist der Fonds trotz der politischen Debatte, massiver Kritik von NGOs und zahlreichen Wettbewerbern, die bereits Kohlebeteiligungen verkauft haben, immer noch ein großer Kohle-Investor - und unter anderem einer der größten Anteilseigner bei RWE und Eon.

Mit einer Postkartenkampagen wollen wir den Druck auf die ParlamentarierInnen in Norwegen erhöhen. Deshalb: Schickt uns EUER FOTO und EUER STATEMEMT gegen die größten deutschen Beteiligungen des Fonds bei RWE und Eon, eure Stimme gegen Klima- und Umweltverschmutzer. Eine kleine Inspiration seht ihr auf dem beigefügten Foto. Bitte schicken an: christina@urgewald.org

Dossier: „Die Schattenseite der KfW“
14. April 2015

Anlässlich Bilanzpressekonferenz der KfW Bankengruppe hat die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald das Dossier „Die Schattenseite der KfW“ veröffentlicht. Darin zeigt urgewald anhand von Fallbeispielen diverse Schwachstellen im Umwelt- und Sozialmanagement der deutschen Staatsbank auf. „Die KfW betont gerne ihr sozial-ökologisches Engagement, doch mit ihrem Geld finanziert sie international auch Projekte, die Mensch und Umwelt schaden“, erklärt Kathrin Petz, Autorin des Dossiers. 

Indigene Frau in Monte Olivo, Guatemala: Ihre Gemeinschaft wurde im Zusammenhang mit einem IFC-geförderten Projekt von Sicherheitskräften attackiert. (Photo: Consejo de Pueblos de Tezulutlán)
1. April 2015

Oxfam und urgewald kritisieren in Recherche-Bericht mangelnde Kontrolle der Geschäfte mit Banken und Fonds

Milliardenschwere Investitionen der International Finance Corporation (IFC) verursachen weltweit Menschenrechtsverletzungen. Der Grund: Die Weltbanktochter schätzt Risiken ihrer Geschäfte mit Partnern wie Banken und Private Equity Fonds falsch ein und ergreift keine Maßnahmen, um die ärmsten sowie sozial und ökonomisch schwächsten Bevölkerungsgruppen zu schützen. Dies dokumentiert der heute von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen, darunter Oxfam und urgewald, veröffentlichte Recherche-Bericht „The Suffering of Others“.<--break->

Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen): Aus dem Rennen der Wettbewerber darf in Bezug auf die Standards nicht ein Wettlauf nach unten werden (...)

3. März 2015

Auf der internationalen Menschenrechtskonferenz von urgewald hat Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) über die Probleme bei der Weltbank gesprochen. Die global einflussreichste Entwicklungsinstitution dürfe sich nicht länger vor ihrer Verantwortung drücken, forderte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Auf unserer Homepage finden Sie eine Videodokumentation, Fotos und weitere Materialien zur Konferenz. Roths Redetext vom 17. März dokumentieren wir hier in Auszügen:

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