23. Juni 2015

Warum verletzen Entwicklungsbanken mit ihren Projekten immer wieder Menschenrechte? Unsere internationale Tagung im März hat Antworten gesucht. Der Video-Zusammenschnitt fasst in wenigen Minuten die wichtigsten Inhalte und Statements zusammen.

Tag 1 | Tag 2

Besucher der englischsprachigen Homepage des norwegischen Parlaments (Storting) werden in diesen Tagen von einem starken Bild und einer starken Botschaft begrüßt.
5. Juni 2015

Heute wird das Parlament in Oslo den weitgehenden Ausstieg des norwegischen Pensionsfonds aus Kohle-Anlagen beschließen. Die Entscheidung betrifft alle Bergbaufirmen und Energieerzeuger im Portfolio, deren Kohleanteil bei 30 Prozent oder höher liegt. Nach einer aktuellen urgewald-Analyse hat der Schritt voraussichtlich die Umschichtung von Anlagen in Höhe von 7,7 Mrd. Euro (67,2 Mrd. Norwegische Kronen) und den Ausschluss von 122 Unternehmen aus der Kohleindustrie zur Folge. Betroffen sind mit E.ON, RWE und Vattenfall auch drei der größten Energieversorger Deutschlands. 

3. Juni 2015

Mit fünf internationalen Gästen haben wir im Mai 2015 Norwegen besucht. Das Ziel: Druck machen für ein ambitioniertes Kohle-Divestment des mächtigen Staatsfonds. Die Geschichte einer zerstörerischen Industrie, von fünf faszinierenden Menschen - und einem großen Kampagnenerfolg!

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https://youtu.be/RkdieezLKxo

‪#‎DivestmentVoices‬

Großer Erfolg unserer Kampagne #DivestNorway, gemeinsam mit den norwegischen Partner-NGOs!
28. Mai 2015

Am 27. Mai hat der Finanzausschuss des norwegischen Parlaments eine einstimmige Empfehlung an den Staatsfonds des Landes abgegeben, im großen Stil seine Anteile aus der Kohleindustrie zu veräußern. Der „Norwegian Government Pension Fund Global“ ist nicht nur der weltweit größte Staatsfonds; er ist auch einer der Top-Ten-Investoren in der globalen Kohleindustrie.

Dossier: „Die Schattenseite der KfW“
22. Mai 2015

Anlässlich der Bilanzpressekonferenz der KfW Bankengruppe im April hat die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald das Dossier „Die Schattenseite der KfW“ veröffentlicht. Darin zeigt urgewald anhand von Fallbeispielen diverse Schwachstellen im Umwelt- und Sozialmanagement der deutschen Staatsbank auf. „Die KfW betont gerne ihr sozial-ökologisches Engagement, doch mit ihrem Geld finanziert sie international auch Projekte, die Mensch und Umwelt schaden“, erklärt Kathrin Petz, Autorin des Dossiers. 

21. Mai 2015

Unter dem Titel Still Dirty, Still Dangerous" haben NGOs eine tiefgehende Analyse des Kohle-Portfolios des norwegischen Pensionsfonds (GPF) veröffentlicht, der der größte Staatsfonds weltweit ist. Der Bericht wurde von den Organisationen Framtiden i Väre hender (Die Zukunft in unseren Händen), Greenpeace Norwegen und der NGO urgewald aus Deutschland am Donnerstag präsentiert, um in einer Anhörung im norwegischen Parlament die Auswirkungen des Abbaus und der Verbrennung von Kohle zu verdeutlichen. Der Bericht erscheint zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Norwegens Parlamentarier über einen möglichen Verkauf der Kohle-Beteiligungen am 5. Juni abstimmen werden.

Download des Reports

11. Mai 2015

Der Aktivist aus Kasachstan hat erschütternde Bilder aus dem Dorf Berezovka mit zur urgewald-Menschenrechtskonferenz in Berlin gebracht. Er fordert: Die weltweiten Geldgeber für Rohstoffprojekte wie Karachaganak müssten Verantwortung zeigen - der Konzern solle die betroffenen Menschen endlich umsiedeln. Portrait eines Rastlosen.

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