Protest gegen den Barro-Blanco-Staudamm
Protest gegen den Barro-Blanco-Staudamm
10. Februar 2015

Am Montag (9.2.15) hat die panamaische Umweltbehörde ANAM die Bauarbeiten für den Staudamm Barro Blanco im Westen des Landes gestoppt. Die Begründung: Der Damm verstoße gegen nationales Recht aufgrund von Mängeln bei der Umweltprüfung. Es fehle zudem ein archäologischer Schutzplan – der Stausee würde neben einer Siedlung auch kulturell wichtige Stätten der Ngäbe-Indigenen überfluten. Die massiv betroffenen Ngäbe haben dem Projekt nie zugestimmt.

Barbara Happe: ThyssenKrupp braucht eine "friedlichere Richtung".

30. Januar 2015

Fregatten für Algerien, U-Boote für Singapur: Für erfolgreiche Exporte geht der Essener Konzern ThyssenKrupp immer wieder Geschäfte mit Staaten ein, die für Menschenrechtsverletzungen bekannt sind. Nach dem Motto: Alles was legal ist, geht. Auf der Hauptversammlung von ThyssenKrupp am 30.1.15 hat die urgewald-Expertin Barbara Happe den Konzern an seine Verantwortung erinnert und kritische Fragen zu seiner Konzernpolitik gestellt.

Studie von Bankwatch und urgewald

20. Januar 2015

Auf der Suche nach neuen Gasquellen droht die Europäische Union (EU) ihre Menschenrechtsstandards zu unterlaufen. Das ist das Ergebnis der Studie „Pipe dreams“ (Download) die das CEE Bankwatch-Netzwerk gemeinsam mit urgewald veröffentlicht hat. Aserbaidschan soll künftig das Gas für die neue Mega-Pipeline Southern Gas Corridor liefern, die vom Kaspischen Meer bis nach Italien verlaufen soll. Mit dem Vorhaben würde die EU das autoritäre Alijew-Regime fördern. Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich am Mittwoch mit Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew treffen, um unter anderem über Energiepolitik zu sprechen - hoffentlich auch über die Menschenrechtslage in Aserbaidschan.

Eine Nachricht an Brüssel: Kein Geld für Atom!

19. Januar 2015

Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) haben vor Kurzem auf einen echten Hammer hingewiesen: Die vorangegangene EU-Kommission hat Atombeihilfen der britischen Regierung genehmigt - die zudem gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Dies soll den Bau eines der größten Atomkraftwerke der Welt im englischen Hinkley Point ermöglichen. Eine Bitte von urgewald: Unterzeichnen Sie den Beschwerdebrief.

15. Januar 2015

Wir freuen uns über unseren Neuzugang, Moritz Schröder, der seit Januar 2015 als Pressesprecher unser Team verstärkt. Hier stellt er sich vor:

urgewald-Campaignerin Korinna Horta: „Gut durchdachte und implementierte Standards können Schaden mindern oder sogar abwenden.“

14. Januar 2015

Millionen betroffene Menschen, Milliarden-schwere Kreditsummen: Die neuen Umwelt- und Sozialstandards der Weltbank werden über die Lebenssituation in weiten Teilen der Welt mitentscheiden. Der zuständige Bundestags-Ausschuss hat sich mit der Reform der so genannten „Safeguards“ befasst. Die ParlamentarierInnen hörten dazu urgewald-Expertin Korinna Horta als Vertreterin der Nichtregierungsorganisationen.

Dirty and Dangerous - Report on Norwegian Government Pension Fund’s Coal Investments
25. November 2014

Oslo, 25.11.14 Die Umweltorganisation urgewald präsentiert heute im norwegischen Parlament ihren neuen Bericht „Dirty & Dangerous“. urgewald hat untersucht, wie stark der norwegische Pensionsfonds  (Government Pension Fund Global - GPF) in Kohlefirmen investiert ist. Der Bericht fügt sich ein in die aktuelle politische Debatte in Norwegen um die fossilen Investitionen des Staatsfonds GPF.

„Auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Portfolio muss der GPF noch einige Kohlebrocken aus dem Weg räumen. In seinem 2013er Portfolio haben wir 158 Kohlefirmen gefunden. Im Kohlesektor hält der Staatsfond somit Vermögenswerte von 9,7 Milliarden Euro.“, erklärt Heffa Schücking von urgewald, Autorin des Berichts. Unter den Firmen finden sich selbst die größten Dreckschleudern: die südafrikanischen Sasol, die Kohle in Öl umwandelt sowie chinesische Firmen, die Kohle zu Gas konvertieren. Bei diesen Verfahren wird bis zu 82 Prozent mehr Kohlendioxid erzeugt als bei der Verbrennung von Kohle.

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