Dossier: „Die Schattenseite der KfW“
22. Mai 2015

Anlässlich der Bilanzpressekonferenz der KfW Bankengruppe im April hat die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald das Dossier „Die Schattenseite der KfW“ veröffentlicht. Darin zeigt urgewald anhand von Fallbeispielen diverse Schwachstellen im Umwelt- und Sozialmanagement der deutschen Staatsbank auf. „Die KfW betont gerne ihr sozial-ökologisches Engagement, doch mit ihrem Geld finanziert sie international auch Projekte, die Mensch und Umwelt schaden“, erklärt Kathrin Petz, Autorin des Dossiers. 

21. Mai 2015

Unter dem Titel Still Dirty, Still Dangerous" haben NGOs eine tiefgehende Analyse des Kohle-Portfolios des norwegischen Pensionsfonds (GPF) veröffentlicht, der der größte Staatsfonds weltweit ist. Der Bericht wurde von den Organisationen Framtiden i Väre hender (Die Zukunft in unseren Händen), Greenpeace Norwegen und der NGO urgewald aus Deutschland am Donnerstag präsentiert, um in einer Anhörung im norwegischen Parlament die Auswirkungen des Abbaus und der Verbrennung von Kohle zu verdeutlichen. Der Bericht erscheint zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Norwegens Parlamentarier über einen möglichen Verkauf der Kohle-Beteiligungen am 5. Juni abstimmen werden.

Download des Reports

11. Mai 2015

Der Aktivist aus Kasachstan hat erschütternde Bilder aus dem Dorf Berezovka mit zur urgewald-Menschenrechtskonferenz in Berlin gebracht. Er fordert: Die weltweiten Geldgeber für Rohstoffprojekte wie Karachaganak müssten Verantwortung zeigen - der Konzern solle die betroffenen Menschen endlich umsiedeln. Portrait eines Rastlosen.

E.ON-Hauptversammlung 2015: Trotz neuer Konzernausrichtung in diesem Jahr bleibt in den Kohlegebieten alles beim Alten
8. Mai 2015

Nach der Hauptversammlung von E.ON am 7. Mai zieht urgewald ein negatives Fazit. Konzernchef Johannes Teyssen hat zwar im Rahmen der anstehenden Konzernaufspaltung immer wieder von erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit gesprochen, zeigte aber keine Ambitionen, den Wendepunkt auch für eine Wende in der Kohlepolitik zu nutzen.

Kritik von unserer Campaignerin Katrin Ganswindt auf der Allianz-Hauptversammlung.
6. Mai 2015

Die urgewald-Campaignerinnen Barbara Happe und Katrin Ganswindt ziehen ein ernüchtertes Fazit von der Allianz-Hauptversammlung in München: „Die Konzernführung hat Angst vor der eigenen Courage, Angst, den nächsten Schritt zu tun. Es soll nach wie vor keine klaren Ausschlusskriterien geben. Dabei wären die dringend nötig", sagt Happe. Das gelte für alle ethisch hochproblematischen Felder wie Atomwaffen, Kohle, Rüstüng, Staudämme und die damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen.

Die Baustelle für den Staudamm Barro Blanco in Panama: Ein Beispiel, das die Munich RE vor ähnlichen Vorhaben warnen sollte.

29. April 2015

Auf der Hauptversammlung des Rückversicherers Munich RE in München (23.4.15) hat die urgewald-Expertin Barbara Happe das mangelnde Risikobewusstsein bei den konzerneigenen Projekten kritisiert. Das zeigt sich derzeit durch die dramatische Lage der (zwangs-)umgesiedelten Menschen durch den Staudamm-Bau Belo Monte in Brasilien.

Den Redebeitrag von Barbara Happe auf der Munich-RE-Hauptversammlung dokumentieren wir unten. Hier finden Sie weitere Materialien und Redebeiträge:

RWE-Chef Peter Terium: Reden von der Vergangenheit.
22. April 2015

Zur Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE am 23. April 2015 sind Gäste aus den Hauptlieferländern der von RWE importierten Kohle angereist. Sie kämpfen in Kolumbien, den USA und Russland mit den schwerwiegenden Umwelt- und Gesundheitsproblemen, die der Kohleabbau verursacht. Unten finden Sie eine Zusammenfassung zum Thema. Die Links zu den übersetzten Redenbeiträgen unserer Gäste und weiteren Materialien stehen hier:

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