Presse

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9. Mai 2012

Lang erwartetes Gutachten lässt viele Fragen offen

Der Atomkonzern Areva hat gestern das Gutachten zur Hermesbürgschaft für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 freigegeben. Um eine Bürgschaft über 1,3 Milliarden Euro für Atomexporte nach Brasilien zu erhalten, musste Areva dem Wirtschaftsministerium ein Gutachten liefern. Dieses sollte klären, inwieweit in Brasilien Lehren aus der Atomkatastrophe in Fukushima gezogen werden und ob Auflagen aus dem brasilianischen Genehmigungsverfahren eingehalten werden.

8. Mai 2012

Urgewald *** Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre



Sassenberg/Köln – Anlässlich der morgigen Allianz-Hauptversammlung in 
München fordern internationale Umweltschützer mehr Verantwortung in der
 Allianz-Anlagestrategie. Denn obwohl die Allianz seit Jahren vorm
 Klimawandel warnt und sich als verantwortungsbewusstes Unternehmen
darstellt, investiert sie massiv in Unternehmen des Kohlebergbaus und in
 Kohlekraftwerksbetreiber. Zudem ist sie die deutsche Nummer eins bei
 Beteiligungen an Herstellern von Atomwaffen und ihren Komponenten.



2. Mai 2012

klima-allianz deutschland, urgewald und Kritische Aktionäre fordern Abschied von Atom und Kohle

18. April 2012

urgewald und Kritische Aktionäre fordern neuen Kurs bei RWE Köln/Sassenberg - Zur Hauptversammlung von RWE morgen in der Grugahalle in Essen fordern Nichtregierungsorganisationen aus dem In- und Ausland eine grundlegende Neuausrichtung des Unternehmens. „Der Weggang von Jürgen Großmann als RWE-Chef sollte die Bahn frei machen für eine Änderung des Geschäftsmodells, weg von Kohle und Atom“, fordert Heffa Schücking, Geschäftsführerin der Umweltorganisation urgewald.

16. April 2012

Im Wirtschaftsministerium ist vor wenigen Tagen ein neues Gutachten zum brasilianischen Atomkraftwerk Angra 3 eingegangen. Es setzt sich mit der Situation in Brasilien nach Fukushima auseinander und prüft Probleme wie Erdbeben, Erdrutsche, Hochwasser, Notfallstromversorgung und Evakuierungspläne. Erstellt hat es das Institut für Sicherheitstechnologie (ISTec) im Auftrag von Areva, die für Zulieferungen zu Angra 3 eine Hermesbürgschaft in Höhe von 1,3 Milliarden Euro haben wollen.

5. April 2012

Zwangsumsiedlungen: Weltbank kennt eigene Zahlen nicht

Organisationen aus 25 Ländern schreiben an Weltbank-Präsident Zoellick
Die Weltbank hat mit der Überarbeitung ihrer Sozial- und Umweltstandards begonnen. In diesem zwei Jahre dauernden Prozess wird auch ihre Politikrichtlinie zu Zwangsumsiedlungen geändert.

Allerdings scheint die Weltbank, die sich gern als „knowledge bank“ (Wissensbank) bezeichnet, keine Angaben darüber machen zu können, wie viele Menschen in von ihr finanzierten Projekten von Zwangsumsiedlungen betroffen sind.

28. März 2012

Für die Sicherheitsbewertung von Flugzeugabstürzen auf Atomkraftwerke ist der internationale Stand von Wissenschaft und Technik entscheidend. Dies erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen, bei der nach der Hermesbürgschaft für das Atomkraftwerk Angra 3 in Brasilien gefragt wurde.

21. März 2012

(Berlin 21.3.2012)  Neueste Recherchen von FACING FINANCE und Profundo belegen aktuelle bzw. laufende Geschäftsbeziehungen deutscher Finanzdienstleister mit Herstellern von Streumunition in Höhe von nahezu 1,6 Milliarden Euro. Fast 90 Prozent dieser Geschäfte betreibt die Deutsche Bank Group, so das Ergebnis der Untersuchung.

6. März 2012

Schwarz-Gelb plant Milliardenbürgschaft für Brasiliens Risiko-AKW
Urgewald und Greenpeace decken auf: Genehmigung wurde aufgrund falscher Sicherheitsannahmen erteilt

1. Februar 2012

Bergbau Bonanza in Mongolei bedroht lokale Bevölkerung und Klima – Bericht und Video Urgewald, CEE Bankwatch und OT Watch veröffentlichen diese Woche den Bericht einer Recherchereise in die Mongolei (1). In diesem stehen die Auswirkungen des Bergbaubooms auf die lokale Bevölkerung im Mittelpunkt. Sie werden in der Berichterstattung über den geplanten Börsengang von Tavan Tolgoi, dem weltgrößten unerschlossenem Kohlegebiet, weitgehend ignoriert (2).

16. Dezember 2011

Berlin/Sassenberg, den 16.12.2011. Die Bundesregierung hat auf die schriftliche Frage des Grünen Bundestagsabgeordneten Sven-Christian Kindler mitgeteilt, dass es Anfragen für Bürgschaften für die Atom-Projekte Wylfa in Großbritannien, Pyhäjoki in Finnland und Jaitapur in Indien gibt. Darüber hinaus gibt es Anträge für Zulieferungen zu einem AKW-Neubau in China und bereits eine Grundsatzzusage für das Atomkraftwerk Angra 3 in Brasilien.

30. November 2011

Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Commerzbank, Allianz, WestLB und LBBW investieren Milliarden in Kohle
Die Deutsche Bank zählt zu den weltweit sechs Banken, die am stärksten in die klimaschädliche Kohle investieren. Auch die UniCredit/HVB, die Commerzbank, die Allianz sowie die beiden Landesbanken WestLB und LBBW sind jeweils mit Milliardensummen im Abbau oder bei der Verbrennung von Kohle engagiert. Dies geht aus der heute in Durban, Berlin und Nijmegen veröffentlichten Studie „Bankrolling Climate Change“ hervor.

12. November 2011

Atomkraftgegner demonstrierten heute beim FDP Parteitag gegen eine

10. November 2011

In einer offiziellen Stellungnahme hat die Deutsche Bank erklärt, sich aus dem Geschäft mit Streumunitionsherstellern zu verabschieden. Darin heißt es: „Die Deutsche Bank hat (...) jetzt entschieden, dass sie Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen einstellen wird, die neben vielen anderen Produkten auch Streubomben produzieren. Neue Geschäftsbeziehungen zu solchen Unternehmen kommen nur dann in Frage, wenn die Kunden sich dezidiert verpflichten, so schnell wie möglich aus diesem Geschäftsbereich auszusteigen.“

9. November 2011

Der brasilianische Atomkraftwerksbetreiber Electronuclear legt heute einen „Antwortbericht auf Fukushima“ vor. Mit diesem wird auf nationale und internationale Proteste gegen den Bau des Atomkraftwerks Angra 3 und Sicherheitsbedenken bezüglich der brasilianischen Atomanlagen reagiert. In dem Bericht werden gut 50 Maßnahmen genannt, um die Sicherheit der Atomanlagen im brasilianischen Angra dos Reis zu erhöhen. Die Kosten dafür werden auf rund 125 Mio. € in den nächsten drei Jahren geschätzt.

10. Oktober 2011

Bundeskanzlerin Angela Merkel reist heute in die Mongolei und will dort ein Rohstoffpartnerschaftsabkommen zwischen Deutschland und der Mongolei abschließen. Außerdem hofft sie, dass bei der Gelegenheit ein Milliardenvertrag mit deutschen Bergbauunternehmen unterzeichnet wird. Ein Konsortium mit ThyssenKrupp, RWE und Siemens möchte im Tavan Tolgoi Gebiet in der Wüste Gobi etwa 100 Millionen Tonnen Kokskohle abbauen. Das Gebiet liegt etwa 540 Kilometer südlich der Hauptstadt Ulan Bator.

6. Oktober 2011

Am Dienstag, den 4. Oktober 2011, wurde Dragan Tomic, ehemaliger Chef der Kolubara Braunkohlemine sowie weitere 16 Manager der Mine in Serbien verhaftet. Allen wird Veruntreuung vorgeworfen. Sie sollen den staatlichen Braunkohlekomplex um 12 Millionen Euro gebracht haben, indem sie überhöhte Leasinggebühren für Maschinen und Ausrüstung des Braunkohleabbaus berechneten.

29. September 2011

Tenhagen prognostiziert Konzernkritikern „viel Aufwind“ in nächsten Jahren
Mitgliederversammlung bestätigt Führungsteam Kerschgens, Russmann und Moritz

Köln – Die Mitgliederversammlung des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat Barbara Happe neu in den Vorstand gewählt. Die Bankenexpertin der Menschenrechts- und Umweltorganisation urgewald bildet jetzt zusammen mit Dorothea Kerschgens, Paul Russmann und Bernd Moritz, die in ihren Vorstandsämtern bestätigt wurden, das vierköpfige Führungsteam der alternativen Aktionärsvereinigung.

22. September 2011

Die Bundesregierung hat die gestrige Haushaltssitzung genutzt, um die Grundsatzzusage für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 zu verlängern. Der zuständige Interministerielle Ausschuss hatte bereits Anfang September beschlossen, die ausgelaufene Grundsatzzusage für Angra 3 zu verlängern. Bevor diese Entscheidung wirksam wurde, musste aber noch der Haushaltsausschuss darüber unterrichtet werden.

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