Presse

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2. September 2012

Am Narmada Fluss im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh spielt sich derzeit eine Tragödie ab: Seit neun Tagen trotzen 50 Kleinbauern den steigenden Fluten des Omkareshwar-Stausees. Sie wollen mit ihrer Aktion ein Zeichen setzen gegen die illegale Überflutung von 30 Dörfern für den Omkareshwar Staudamm.
 
Der Auftrag zum Bau des Omkareshwar Staudamm ging 2003 an die Firma Voith Siemens.  Bereits damals warnten Vertreter von urgewald Voith Siemens, dass der Staudammbetreiber NHPC (National Hydro Power Corporation) und die Regierung Madhya Pradeshs

30. August 2012

18 chinesische Umweltorganisationen (1) haben sich in einem offenen Brief an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewandt, um vor dem Bau einer Müllverbrennungsanlage in Peking zu warnen. Die KfW soll im Rahmen der chinesisch-deutschen Finanzkooperation 55 Mio. Euro und damit mehr als die Hälfte der geplanten Kosten für die Anlage übernehmen. Die Organisationen hatten zunächst ein Treffen mit KfW-Repräsentanten angefragt. Nachdem diese Anfrage unbeantwortet blieb, schrieben sie den offenen Brief.

11. August 2012

Kein Ende der Atomförderung in Sicht: Die Bundesregierung hat auf Anfrage der Abgeordneten Ute Koczy mitgeteilt, dass sie grundsätzlich bereit ist, Bürgschaften im Zusammenhang mit den Atomkraftwerken Jaitapur in Indien, Temelin in Tschechien, Wylfa in Großbritannien und Pyhäjoki sowie Olkiluoto in Finnland zu prüfen. Dies hat sie potentiellen Antragstellern in Form von sogenannten Letters of Interest bestätigt. Darüber hinaus wird ein solcher Letter of Interest gerade für deutsche Exporte zum rumänischen Atomkraftwerk Cernavoda angefragt.

8. August 2012

urgewald **** klima allianz deutschland Zur Präsentation der Quartalszahlen der Kreditanstalt für Wiederaufbau verlangen die Umweltorganisation urgewald und das bundesweite Bündnis klima allianz deutschland von der staatlichen Förderbank einen Kurswechsel. Sie soll aufhören, weltweit den Ausbau von Kohlekraftwerken und Kohleinfrastruktur zu fördern und sich auf das konzentrieren, was sie bereits gut macht: Energieeffizienz und Erneuerbare Energien unterstützen.

18. Juni 2012

Vor dem offiziellen Rio+20 Gipfel, der am Mittwoch beginnt, treffen sich beim Gegengipfel brasilianische Anti-Atom-Aktivisten und diskutieren bis zum 21. Juni über Widerstand gegen die Atomenergie und Alternativen zu ihr. Dabei wird es am heutigen Montag auch um die umstrittene Hermesbürgschaft für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 gehen.

31. Mai 2012

Zur heutigen Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt präsentiert die Umweltorganisation urgewald eine Recherche zu den Finanzdienstleistungen der Bank für die Atomindustrie nach dem Unfall von Fukushima. Dabei zeigt sich, dass die Atomkatastrophe in Japan keinen Einfluss auf die Geschäfte der Deutschen Bank hat. Untersucht wurden 46 Firmen, die im Bau und Betrieb von Atomkraftwerken aktiv sind sowie solche, die Uranabbau und -anreicherung betreiben. Seit März 2011 hat die Bank ihnen über Kredite und Ausgabe von Anleihen 878 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

29. Mai 2012

urgewald *** Dachverband der Kritischen Aktionäre***Facing Finance***foodwatch***Ohne Rüstung leben

(Berlin/Köln, 29.05.12) Das zivilgesellschaftliche Bündnis Andere Banken braucht das Land! kritisiert in einem heute in Berlin vorgestellten Dossier „Deutsche Bank: die düstere Bilanz der Ära Ackermann“ die unverantwortlichen Geschäfte des Bankinstitutes. Josef Ackermann hat den Ruf der Deutschen Bank mit der Finanzierung von ökologisch und sozial unverantwortlichen Geschäften im letzten Jahrzehnt massiv beschädigt, so das Urteil der Nichtregierungsorganisationen.

23. Mai 2012

Kritische Aktionäre, urgewald und internationale Umweltaktivisten sprechen bei heutiger Hauptversammlung

Berlin/Köln/Frankfurt - Bei der heutigen Hauptversammlung der Commerzbank in Frankfurt fordern Umweltaktivisten aus aller Welt mehr Klimaschutz von der Bank. Auf Einladung der Umweltorganisation urgewald sind Itan Kussaritano aus Indonesien und Bob Kincaid aus den USA angereist, um die Commerzbank mit den Auswirkungen ihrer Investitionen zu konfrontieren.

15. Mai 2012

Urgewald **** Counter Balance****CEE Bankwatch

Berlin/Brüssel 15.5.2012 Beim heutigen Jahrestreffen der EU Finanzminister und Gouverneure der Europäischen Investitionsbank (EIB) wird über eine mögliche Kapitalerhöhung der Bank diskutiert. Umwelt- und Entwicklungsorganisationen warnen, dass die EIB dafür nicht bereit ist.

9. Mai 2012

Lang erwartetes Gutachten lässt viele Fragen offen

Der Atomkonzern Areva hat gestern das Gutachten zur Hermesbürgschaft für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 freigegeben. Um eine Bürgschaft über 1,3 Milliarden Euro für Atomexporte nach Brasilien zu erhalten, musste Areva dem Wirtschaftsministerium ein Gutachten liefern. Dieses sollte klären, inwieweit in Brasilien Lehren aus der Atomkatastrophe in Fukushima gezogen werden und ob Auflagen aus dem brasilianischen Genehmigungsverfahren eingehalten werden.

8. Mai 2012

Urgewald *** Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre



Sassenberg/Köln – Anlässlich der morgigen Allianz-Hauptversammlung in 
München fordern internationale Umweltschützer mehr Verantwortung in der
 Allianz-Anlagestrategie. Denn obwohl die Allianz seit Jahren vorm
 Klimawandel warnt und sich als verantwortungsbewusstes Unternehmen
darstellt, investiert sie massiv in Unternehmen des Kohlebergbaus und in
 Kohlekraftwerksbetreiber. Zudem ist sie die deutsche Nummer eins bei
 Beteiligungen an Herstellern von Atomwaffen und ihren Komponenten.



2. Mai 2012

klima-allianz deutschland, urgewald und Kritische Aktionäre fordern Abschied von Atom und Kohle

18. April 2012

urgewald und Kritische Aktionäre fordern neuen Kurs bei RWE Köln/Sassenberg - Zur Hauptversammlung von RWE morgen in der Grugahalle in Essen fordern Nichtregierungsorganisationen aus dem In- und Ausland eine grundlegende Neuausrichtung des Unternehmens. „Der Weggang von Jürgen Großmann als RWE-Chef sollte die Bahn frei machen für eine Änderung des Geschäftsmodells, weg von Kohle und Atom“, fordert Heffa Schücking, Geschäftsführerin der Umweltorganisation urgewald.

16. April 2012

Im Wirtschaftsministerium ist vor wenigen Tagen ein neues Gutachten zum brasilianischen Atomkraftwerk Angra 3 eingegangen. Es setzt sich mit der Situation in Brasilien nach Fukushima auseinander und prüft Probleme wie Erdbeben, Erdrutsche, Hochwasser, Notfallstromversorgung und Evakuierungspläne. Erstellt hat es das Institut für Sicherheitstechnologie (ISTec) im Auftrag von Areva, die für Zulieferungen zu Angra 3 eine Hermesbürgschaft in Höhe von 1,3 Milliarden Euro haben wollen.

5. April 2012

Zwangsumsiedlungen: Weltbank kennt eigene Zahlen nicht

Organisationen aus 25 Ländern schreiben an Weltbank-Präsident Zoellick
Die Weltbank hat mit der Überarbeitung ihrer Sozial- und Umweltstandards begonnen. In diesem zwei Jahre dauernden Prozess wird auch ihre Politikrichtlinie zu Zwangsumsiedlungen geändert.

Allerdings scheint die Weltbank, die sich gern als „knowledge bank“ (Wissensbank) bezeichnet, keine Angaben darüber machen zu können, wie viele Menschen in von ihr finanzierten Projekten von Zwangsumsiedlungen betroffen sind.

28. März 2012

Für die Sicherheitsbewertung von Flugzeugabstürzen auf Atomkraftwerke ist der internationale Stand von Wissenschaft und Technik entscheidend. Dies erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen, bei der nach der Hermesbürgschaft für das Atomkraftwerk Angra 3 in Brasilien gefragt wurde.

21. März 2012

(Berlin 21.3.2012)  Neueste Recherchen von FACING FINANCE und Profundo belegen aktuelle bzw. laufende Geschäftsbeziehungen deutscher Finanzdienstleister mit Herstellern von Streumunition in Höhe von nahezu 1,6 Milliarden Euro. Fast 90 Prozent dieser Geschäfte betreibt die Deutsche Bank Group, so das Ergebnis der Untersuchung.

6. März 2012

Schwarz-Gelb plant Milliardenbürgschaft für Brasiliens Risiko-AKW
Urgewald und Greenpeace decken auf: Genehmigung wurde aufgrund falscher Sicherheitsannahmen erteilt

1. Februar 2012

Bergbau Bonanza in Mongolei bedroht lokale Bevölkerung und Klima – Bericht und Video Urgewald, CEE Bankwatch und OT Watch veröffentlichen diese Woche den Bericht einer Recherchereise in die Mongolei (1). In diesem stehen die Auswirkungen des Bergbaubooms auf die lokale Bevölkerung im Mittelpunkt. Sie werden in der Berichterstattung über den geplanten Börsengang von Tavan Tolgoi, dem weltgrößten unerschlossenem Kohlegebiet, weitgehend ignoriert (2).

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