Kohleabbau in Kolumbien
3. Dezember 2015

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat bei ihrer Kolumbienreise vom 25. bis 27. November Werbung für NRW-Unternehmen gemacht und dabei kontroverse Themen wie Klimaschutz und Menschenrechtsverletzungen in Zusammenhang mit dem Kohleabbau weitgehend ausgeklammert. 

2. Dezember 2015

Ein heute veröffentlichter Report deckt auf, welche Finanzgeschäfte die weltweit größten Banken mit dem Kohlesektor machen. Während Staatschefs und Delegierte aus aller Welt auf der Klimakonferenz in Paris tagen, zeigt die Untersuchung The Coal Test: Where Banks Stand on Climate at COP 21, dass sieben Banken in jüngerer Zeit eine Reduzierung bzw. den Stopp der Finanzierung von Kohle-Bergbau oder Kohle-Kraftwerksbetreibern beschlossen haben. 

30. November 2015

Beim Klimaschutz reicht es nicht, nur auf die Politik zu schauen, auch die Banken, Versicherer, Pensionsfonds und weitere Investoren sind verantwortlich. urgewald will diese Konzerne dazu bringen, ihre Investitionen in die zerstörerische Kohle-Industrie einzustellen. Und auch viele weitere Investitionen, zum Beispiel in den Rüstungssektor, müssen aufhören. urgewald-Gründerin Heffa Schücking - "personifizierter Albtraum für europäische Banker" - erläutert im Interview urgewald's Strategie für eine bessere Welt. Auf der WDR5-Website gibt es das Interview zum Nachhören, außerdem ein kurzes Portrait von Heffa Schücking.

24. November 2015

Am 24. November hat urgewald vor den Zentralen der Deutschen Bank und des Versicherers Allianz gegen deren Kohleinvestitionen protestiert und jeweils rund 7.000 Unterschriften an Konzernvertreter übergeben. Die Aktionen bildeten den Höhepunkt einer monatelangen Kampagne gegen beide Konzerne als wichtige Kohlefinanzierer. Der Druck von außen zeigt Wirkung: Parallel zu unserem angekündigten Protest hat die Allianz ein weitgehendes Kohle-Divestment, also die deutliche Reduzierung ihrer Kohle-Anlagen, verkündet. 

23. November 2015
  • Allianz reagiert auf jahrelange Kritik mit deutlicher Kürzung seiner Kohle-Anlagen
  • Versicherungskonzern verfolgt ähnlichen Divestment-Ansatz wie Norwegischer Pensionsfonds
  • urgewald-Studie: Dt. Finanzinstitutionen haben 8,7 Mrd. € in Braunkohle investiert
E.ON-Kohle-Kraftwerk in Großbritannien: Die Exporte von Klimakillern werden auch nach dem jüngsten OECD-Beschluss weiter gehen.
18. November 2015

Gestern Abend haben sich in Paris die OECD-Mitglieder auf Einschränkungen beim Export von Kohlekraftwerken geeinigt. Danach sollen staatliche Exportbürgschaften, in Deutschland die so genannten Hermes-Bürgschaften, in Zukunft nur noch für „besonders effiziente“ Kohlekraftwerke möglich sein. Der Einigung ging eine fast zweijährige Diskussion voraus. Umweltorganisationen wie urgewald halten den Beschluss aus Klimaschutzsicht für völlig unzureichend.  

Gerry Arances, Koordinator der philippinischen Klimagerechtigkeitsbewegung (PMCJ) und Melvin Purzuelo, Koordinator der Umweltschutzkoalition „The Green Forum“ aus den Philippinen.
4. November 2015

Im Zeitraum 2012 bis 2015 haben mehrere deutsche Finanzinstitutionen im großen Stil den Kohlesektor auf den Philippinen gefördert. Das ergibt eine neue Analyse, die urgewald im Rahmen einer Pressekonferenz zusammen mit philippinischen Gästen vorgestellt hat. Untersucht wurden Kohlefirmen, die maßgeblich neue Kraftwerke oder Minen in dem Land vorantreiben. Die in sie investierte Summe liegt bei rund 5,7 Milliarden Euro. Der größte Investor ist mit Abstand die Deutsche Bank mit 4,5 Mrd. Euro, gefolgt vom Versicherer Allianz mit 961 Millionen Euro (ausführliche Liste zum Download).

Seiten

Subscribe to Newsfeed der Startseite