Presse

Kontakt für Medienanfragen / contact for media inquiries
Moritz Schröder: moritz@urgewald.de +++ 02583/3049219

10. Februar 2015

Am Montag (9.2.15) hat die panamaische Umweltbehörde ANAM die Bauarbeiten für den Staudamm Barro Blanco im Westen des Landes gestoppt. Die Begründung: Der Damm verstoße gegen nationales Recht aufgrund von Mängeln bei der Umweltprüfung. Es fehle zudem ein archäologischer Schutzplan – der Stausee würde neben einer Siedlung auch kulturell wichtige Stätten der Ngäbe-Indigenen überfluten. Die massiv betroffenen Ngäbe haben dem Projekt nie zugestimmt.

30. Januar 2015

Der Konzern muss endlich Verantwortung für die Konsequenzen seiner Großprojekte übernehmen. Das fordert ein Bündnis von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der Hauptversammlung des Essener Stahl- und Rüstungskonzerns am 30. Januar. Im Fokus der Kritik stehen die gravierenden negativen Folgen mehrerer Investitionen des Konzerns.

30. Januar 2015

•    EU-Arbeitsgruppe sucht am Montag gemeinsame Position zu Kohlekraftwerken
•    Aus Klimaschutzsicht droht ein enttäuschendes Ergebnis

21. Januar 2015
  • EU kooperiert mit autoritärem Regime in Aserbaidschan
  • Milliardeninvestitionen trotz sinkendem EU-Gasimport-Bedarf
  • Kooperation mit Russland durch die Hintertür

Autoren der Studie: CEE Bankwatch Network, Platform, Re:Common, urgewald

14. Januar 2015

In seiner ersten Sitzungswoche des Jahres wird sich das Parlament mit den Umwelt- und Sozialstandards bei der einflussreichsten Entwicklungsinstitution der Welt befassen. Im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stehen die Überarbeitung der Weltbankstandards und die vorgeschlagene Abschwächung von verbindlichen Regeln zum Schutz von Mensch und Natur auf der Tagesordnung (Mittwoch, 14.1.15, Sitzungsbeginn: 9.00 Uhr). An diesen Standards orientieren sich viele andere Finanz- und Entwicklungsinstitutionen.

26. Dezember 2014

Die KfW-IPEX-Bank wird auch weiterhin den Neubau von Kohlekraftwerken finanzieren. Darauf einigte sich die Bundesregierung nach achtmonatiger Prüfung der KfW-Kohlefinanzierung und teilte dies zwei Tage vor Weihnachten dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages mit. Bereits im September hatte Umweltministerin Hendricks für die KfW-Entwicklungsbank das Ende der Kohlefinanzierung bei Neubauten verkündet.

9. Dezember 2014

Wie Konzerne und Finanzdienstleister Milliardengewinne auf Kosten von Mensch und Umwelt machen und sich ihrer Verantwortung entziehen

2. Dezember 2014

Der größte private norwegische Pensionsfond KLP hat gestern die Liste der Kohlefirmen veröffentlicht, aus denen er sich zurückzieht. Es handelt sich um 27 Firmen, von denen KLP Aktien und Anleihen im Wert von 386 Millionen norwegischen Kronen hält, was etwa 45 Millionen Euro entspricht. Der Fonds nennt dies selbst einen ersten Schritt, um sein Portfolio von Kohleinvestitionen zu reinigen. Er zieht sich von Firmen zurück, die einen substantiellen Anteil ihrer Einkommen aus Kohle beziehen.

28. November 2014

Berlin, 28.11.14 Der französische Präsident Hollande hat gestern angekündigt, keine Exportkredite mehr für Kohle-Energieprojekte zu vergeben. Hollande hielt die Eröffnungsrede zur dritten jährlichen Umweltkonferenz, in der er unterstrich, dass alle Subventionen für fossile Energien beendet werden sollten. Die Regierung wolle jedoch zunächst damit beginnen, alle  Kohle-bezogenen Exportkredite an Entwicklungsländer abzuschaffen.
 

27. November 2014

NRO-Bericht identifiziert noch immer Finanzbeziehungen zu Streumunitionsherstellern im Umfang von 27 Milliarden US-Dollar - Deutsche Geldhäuser auf dem Rückzug

25. November 2014

Oslo, 25.11.14 Die Umweltorganisation urgewald präsentiert heute im norwegischen Parlament ihren neuen Bericht „Dirty & Dangerous“. urgewald hat untersucht, wie stark der norwegische Pensionsfonds  (Government Pension Fund Global - GPF) in Kohlefirmen investiert ist. Der Bericht fügt sich ein in die aktuelle politische Debatte in Norwegen um die fossilen Investitionen des Staatsfonds GPF.

„Auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Portfolio muss der GPF noch einige Kohlebrocken aus dem Weg räumen. In seinem 2013er Portfolio haben wir 158 Kohlefirmen gefunden. Im Kohlesektor hält der Staatsfond somit Vermögenswerte von 9,7 Milliarden Euro.“, erklärt Heffa Schücking von urgewald, Autorin des Berichts. Unter den Firmen finden sich selbst die größten Dreckschleudern: die südafrikanischen Sasol, die Kohle in Öl umwandelt sowie chinesische Firmen, die Kohle zu Gas konvertieren. Bei diesen Verfahren wird bis zu 82 Prozent mehr Kohlendioxid erzeugt als bei der Verbrennung von Kohle.

25. November 2014

NGOs release Damning Report on Norwegian Government Pension Fund’s Coal Investments The report “Dirty & Dangerous” takes a deep look into the coal portfolio of the world’s largest sovereign wealth fund, the Norwegian Government Pension Fund Global (GPF). The report launches at a public event in the Norwegian Parliament today (10 am. CET) and comes in the midst of a political debate in Norway around a possible divestment of the Government Pension Fund (GPF) from the coal sector.

The report reveals that the Pension Fund’s holdings in the coal industry are much larger than previously acknowledged. According to the NGOs’ research, the GPF holds assets of over NOK 82.2 billion (€ 9.7 billion) in the coal sector, of which NOK 68.7 billion are in the form of shares and NOK 13.5 billion are held in bonds. In January of this year, the Pension Fund’s manager, Norges Bank Investment Management (NBIM), announced that the GPF’s ownership in coal miners amounts to only NOK 2.5 billion (€ 296 million).

18. November 2014

Umweltorganisationen protestieren heute in Paris vor der OECD gegen die Förderung fossiler Energien durch Exportkreditagenturen (ECA). Diese Woche treffen sich OECD-Regierungen und -ECAs zur halbjährlichen Diskussion über die Bedingungen, unter denen Exportkredite und –garantien gewährt werden. Ein Diskussionspunkt ist, in welcher Form ECAs zukünftig Kohlekraftwerke unterstützen können. Vor der Sitzung begrüßt urgewald gemeinsam mit anderen Mitgliedern des ECA-Watch Netzwerks (1) die OECD Delegierten mit einer Großpuppe, die die OECD und die Kohlelobby repräsentiert.

17. November 2014

Berlin (17.11.2014) Morgen läuft die Frist zur Kündigung des deutsch-brasilianischen Atomvertrages aus. Alle fünf Jahre besteht die Möglichkeit, das 1975 unterzeichnete Abkommen turnusgemäß per diplomatischer Note zu beenden. Bei einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten könnte so der Atomvertrag zwischen Deutschland und Brasilien zum 18. November 2015 auslaufen. Die schwarz-rote Bundesregierung will diese Chance jedoch nicht nutzen, sondern weiter am bilateralen Atomabkommen mit Brasilien festhalten.

6. November 2014

Das Geschäft der Banken und Versicherungen mit Atomwaffenherstellern
PAX***FACING FINANCE***URGEWALD***ICAN

Berlin/Amsterdam (07.11.2014)
Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN stellt heute in Berlin die 3. Ausgabe der weltweiten Studie „Don´t Bank On The Bomb“ vor. Die von der niederländischen Organisation PAX verfasste Studie überprüft insgesamt 411 Finanzdienstleister aus 30 Ländern. Sie finanzieren Unternehmen, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme (Raketen, Bomber, U-Boote, etc.) herstellen, bzw. sind an diesen Unternehmen beteiligt. „Immer mehr Finanzinstitute nehmen das Stigma wahr, das mit der Unterstützung von Atomwaffenherstellern verbunden ist, und entwickeln Richtlinien, um ihr Engagement in diesem Bereich zu begrenzen oder zu beenden. Keine Bank, kein Pensionsfonds oder Versicherungsunternehmen sollte finanzielle Beziehungen zu Unternehmen unterhalten, die an der Herstellung von Massenvernichtungswaffen beteiligt sind“, fordert Susi Snyder von der niederländischen Nicht-Regierungsorganisation PAX, Ko-Autorin der Studie.

29. Oktober 2014

Internationale Privatbanken unbeeindruckt von Klimawandel


Das Netzwerk BankTrack veröffentlicht heute eine Recherche zur Finanzierung von Kohlebergbau- und Kohlekraftwerksfirmen. „Banking on Coal 2014“ zeigt auf, dass  92 Privatbanken allein im Jahr 2013 weltweit die Kohleindustrie mit mindestens 66 Milliarden Euro versorgt haben. Gegenüber 2005 haben sich die klimaschädlichen Kohleinvestitionen damit vervierfacht.

17. September 2014

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat heute in der Bundespressekonferenz angekündigt, die finanzielle Förderung von Kohlekraftwerken im Ausland werde weitgehend eingestellt. Die Ressorts hätten sich darauf prinzipiell geeinigt, über die Details und den Umfang der Ausnahmen werde aber noch verhandelt.

18. August 2014

Am 25. August ist in Kaliningrad ein Gerichtsverfahren gegen die russische Umweltorganisation Ecodefense angesetzt. Ecodefense wird vorgeworfen gegen das 2012 erlassene „Auslandsagenten-Gesetz“ verstoßen zu haben. Laut diesem Gesetz müssen sich Organisationen, die Geld aus dem Ausland erhalten und im weitesten Sinne „politisch aktiv“ sind, als „ausländische Agenten“ registrieren lassen. Sie unterliegen dann strengen Finanzkontrollen und müssen bei allen Veröffentlichungen auf ihren „Auslandsagenten-Status“ hinweisen.

7. August 2014

Aserbaidschans Repression gegen Menschenrechtsverteidiger nimmt zu – geplante Gaspipeline verfestigt Aliyev-Regime – Genscher im Beratergremium

Seiten